von Redaktion

Finalchancen für Dankert und Zwayer

Die deutschen Schiedsrichter Bastian Dankert und Felix Zwayer haben die Chance auf einen Einsatz als Chef-Video-Assistenten im WM-Finale. Das Duo schaffte den Sprung auf die Liste der zehn möglichen Unparteiischen für die Video-Teams der letzten vier Spiele des Turniers, die die FIFA am Montag veröffentlichte. Auch Mark Borsch, Assistent des schon nach Hause geschickten Schiedsrichters Felix Brych, bleibt noch im Turnier. Der Mönchengladbacher überprüft im Video-Team vor allem Abseitssituationen.

Noch zwölf Schiedsrichter sind im Endspiel-Rennen. Die größten Finalchancen dürfen sich Björn Kuipers aus den Niederlanden und der Argentinier Nestor Pitana ausrechnen. Auch der Iraner Alireza Faghani und Malang Diedhiou aus Senegal konnten beim Turnier in Russland bislang überzeugen.

Ognjen Vukojevic, Betreuer der kroatischen Mannschaft, ist nach umstrittenen Äußerungen entlassen worden. Das teilte der kroatische Verband HNS am Montag auf seiner Homepage mit. Ihm sei auch die Akkreditierung für die WM, bei der die Kroaten am Mittwoch im Halbfinale gegen England spielen, entzogen worden. „Der kroatische Verband entschuldigt sich auf diese Weise bei der russischen Öffentlichkeit für das Vorgehen einer seiner Betreuer“, heißt es zur Begründung. „Gleichzeitig entschuldigen sich Vukojevic und der Spieler Domagoj Vida für ihre Äußerungen, die sie nicht politisch verstanden wissen wollten, aber die Raum ließen für solche Interpretation.“ In einem Video hatte Torschütze Vida kurz nach dem Spiel gegen Russland gejubelt: „Ehre für die Ukraine!“. Vukojevic hatte ergänzt: „Das ist ein Sieg für Dynamo und für die Ukraine“. Die FIFA hatte die beiden Kroaten bereits verwarnt.

Für den ehemaligen Weltmeister Gianluigi Buffon ist Frankreich der heißeste Kandidat auf den WM-Titel. „Nach dem vorzeitigen Aus von Brasilien ist Frankreich für mich der Favorit“, sagte der 40 Jahre alte Torwart bei seiner Vorstellung als Neuzugang des französischen Meisters Paris Saint-Germain am Montag in Paris.

Buffon, der 2006 mit Italien den WM-Titel geholt hatte, attestierte der Équipe tricolore ein „unglaubliches Talent“. Zudem lobte er Didier Deschamps als „großartigen“ Trainer. Buffon spielte unter ihm bei Juventus Turin. 2006/2007 führte Deschamps die Turiner nach einem Zwangsabstieg zurück in die Serie A. Bei der WM trifft Deschamps an diesem Dienstag in St. Petersburg auf Nachbar Belgien – die Roten Teufel hatten Rekordweltmeister Brasilien im Viertelfinale 2:1 bezwungen.

Artikel 1 von 11