von Redaktion

Russland-Trainer hält jetzt zu Belgien

Nach dem Aus seines Teams hält Russlands Trainer Stanislaw Tschertschessow jetzt zu Belgien. „Ich werde die Belgier anfeuern, weil ich ihren Trainer Roberto Martínez sympathisch finde“, er dem Staatsfernsehen am Montag. Er habe Martínez vor der WM getroffen. Dabei habe dieser von Spielern berichtet, die nicht in Form gewesen seien. „Ich habe ihn angeschaut (und gesagt), deine Probleme möchte ich haben.“ Die russische Sbornaja verlor am Samstag im Elfmeterschießen gegen Kroatien mit 4:3 und verpasste damit den Halbfinal-Einzug.

Belgiens Nationalteam bekommt im Halbfinale gegen Frankreich royale Unterstützung. König Philippe und seine Frau Mathilde reisen für die Partie nach St. Petersburg, wie die Nachrichtenagentur Belga am Montag berichtete. Belgiens Regierungschef Charles Michel wird das Spiel dagegen anders als der französische Präsident Emmanuel Macron nicht im Stadion verfolgen. Michel bleibt wegen anderer Termine in der Heimat und will das Spiel gemeinsam mit Fans in Braine-le-Comte, dem Heimatort von Belgiens Kapitän Eden Hazard, schauen. Am Mittwoch beginnt in Brüssel der Nato-Gipfel.

Die aktuelle Generation französischer Fußballer ist nach Ansicht von Nationaltrainer Didier Deschamps noch weit von ihrem Maximum entfernt. „Die Mannschaft wird in zwei oder vier Jahren noch besser sein, wenn man auf ihr Durchschnittsalter schaut“, sagte Deschamps. „Das Potenzial für Fortschritt ist sehr groß.“ Beim Abschlusstraining fehlten zunächst Jungstar Kylian Mbappé, der Stuttgarter Benjamin Pavard und N’Golo Kanté – laut Coach pausierten sie aus Vorsichtsgründen.

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