von Redaktion

Pogba widmet Sieg geretteten Kindern

Der französische Fußballstar Paul Pogba hat den 1:0-Halbfinalsieg seines Teams gegen Belgien den in Thailand aus einer Höhle geretteten Jugendlichen gewidmet. „Dieser Sieg geht an die Helden des Tages, gut gemacht Jungs, ihr seid so stark“, twitterte er in der Nacht zu Mittwoch. Am Dienstag war in Thailand die äußerst gefährliche Rettungsaktion der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers nach 17 Tagen glücklich zu Ende gegangen.

Lothar Matthäus hat Kritik an seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zurückgewiesen. „Es ging nicht um Politik, sondern um die WM und wie der Fußball in Russland sich weiterentwickeln kann“, sagte er. Es sei nicht Putins WM, sondern eine russische. Putin habe sich „sehr interessiert gezeigt und zugehört, was wir ihm mitgegeben haben“, sagte Matthäus, „zum Beispiel, dass man die schönen Stadien weiter nutzen und in den Nachwuchs und gute Trainer investieren muss“. Matthäus und die ehemaligen WM-Stars Diego Forlan (Uruguay) und Peter Schmeichel (Dänemark) waren am vergangenen Freitag einer Einladung in den Kreml gefolgt. Das überschwängliche Lob für die Gastgeber wiederholte Matthäus am Mittwoch: „Ich bin begeistert von der WM. Sie hat die Menschen zusammengeführt. Russland hat das sehr gut gemacht. Es herrschten Ruhe und Freundlichkeit.“

Der ukrainische Fußballverband will die FIFA-Geldstrafe in Höhe von 15 000 Franken wegen der umstrittenen Aussagen des kroatischen Betreuers Ognjen Vukojevic bei der WM übernehmen. „Falls er zudem Arbeit möchte, werden wir ihm im Fußballverband der Ukraine etwas anbieten“, sagte Verbandspräsident Andrej Pawelko. Bei der Rede im Kiewer Parlament war er mit einem Trikot und Fanschal der kroatischen Mannschaft aufgetreten. Vukojevic hatte nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Russland gesagt: „Das ist ein Sieg für Dynamo und für die Ukraine.“ Die Disziplinarkommission der FIFA wertete dies als unsportliches Verhalten. Vukojevic wurde vom kroatischen Verband als Betreuer entlassen.

Vier Tage nach dem Viertelfinal-Aus Brasiliens bei der WM hat sich die Trainergilde des Landes (FBTF) am Dienstag in einem offenen Brief klar hinter Nationalcoach Tite gestellt. „Es ist unser Wunsch, dass du weiter die Selecao anführst“, schreibt die FBTF und spricht „vom größten Repräsentanten“ ihrer Zunft. Die Brasilianer hätten unter Tite zum „futebol arte“, dem kunstvollen Spiel, zurückgefunden.

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