von Redaktion

Lahm: Löw muss seinen Stil ändern

Philipp Lahm, ehemaliger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, hält den Umgang von Bundestrainer Joachim Löw mit seinen Spielern für überholt. „Ich bin überzeugt davon, dass Jogi Löw seinen kollegialen Führungsstil der letzten Jahre ändern muss, wenn er mit der neuen Generation von Nationalspielern wieder Erfolg haben möchte“, schrieb Lahm in dem sozialen Netzwerk LinkedIn. Löw müsse „eine Kultur strafferer, klarerer Entscheidungen etablieren als er selbst das gewohnt war“, schrieb der Weltmeister von 2014 weiter.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat WM-Gastgeber Russland überschwänglich gelobt. „Ich muss den Russen zu ihrer WM gratulieren, sie war prima organisiert. Es gab keinen Hooliganismus, keine Gewalt, das ganze Land befindet sich in einem positiven Aufbruch. Eine Super-WM“, sagte Hoeneß im „kicker“.

Der polnische Verband PZPN hat nach dem Vorrunden-Aus in Russland einen neuen Nationaltrainer gefunden. Wie der Verband mitteilte, wird Jerzy Brzeczek (47) Nachfolger des entlassenen Adam Nawalka. Zuletzt war er als Trainer des polnischen Erstligisten Wisla Plock aktiv. Als Spieler absolvierte Brzeczek 42 Spiele für sein Heimatland. Brzeczek ist der Onkel des Bundesligaprofis Jakub Blaszczykowski.

Die FIFA sucht nach Lösungen gegen mögliche Ergebnisabsprachen in der WM-Vorrunde 2026, die mit 48 Teams ausgetragen wird. Beim Turnier in acht Jahren in den USA, Mexiko und Kanada wird es 16 Gruppen mit jeweils drei Mannschaften geben. Dabei kann es vermehrt zu Situationen kommen, dass im letzten Gruppenspiel beiden Teams ein bestimmtes Resultat zum Weiterkommen reicht. „Wir müssen uns darauf vorbereiten“, sagte der Niederländer Marco van Basten, Chef der Abteilung für Technische Entwicklung bei der FIFA. „Es wird wahrscheinlich viele Gruppen geben, in denen es am Ende sehr eng zugehen wird.“ Konkrete mögliche Maßnahmen nannte van Basten nicht.

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