Arjen Robben hat seinen ehemaligen Bayern-Kollegen Mario Mandzukic als entscheidenden Erfolgsfaktor der Kroatien ausgemacht. „Ein überragender Typ. Ich kann ihn nicht genug loben. Er ist für mich ein Beispiel, ein Kämpfer. Ein Spieler, den du immer in deiner Mannschaft haben willst, nicht gegen dich“, sagte Robben am Freitag in München. Mandzukic, der für die Bayern wie Robben beim Champions-League-Triumph 2013 gegen Dortmund (2:1) getroffen hatte, sei „vielleicht nicht der trickreichste Spieler, aber er macht wichtige Tore und ist immer in den wichtigen Spielen da“. Jede Mannschaft müsse glücklich sein, einen solchen Spielertypen zu haben. Er sei „ein Spieler, auf den du dich verlassen kannst. Das ist wichtig im Topfußball, wenn du was erreichen willst“.
Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat nach dem Halbfinal-Aus bei der WM viel Aufbauarbeit leisten müssen. „Das waren emotional sehr schwierige Tage für uns alle“, sagte Southgate vor dem Spiel um Platz drei am Samstag (16 Uhr/ARD und Sky) gegen Belgien: „Wir waren 20 Minuten von einem WM-Finale entfernt. Und in der Verlängerung nochmal zehn Minuten von einem Elfmeterschießen um ein WM-Finale. Das ist hart.“ Dennoch will Southgate im kleinen Finale kein B-Team aufbieten. „Wir wollen das Turnier gut beenden und wir haben eine Chance, eine Medaille zu holen, was erst ein englisches Team geschafft hat.“