Auch Booker bleibt ein Bayer

von Redaktion

US-Center verlängert bei Münchens Basketballern – Nationalspieler Zirbes nimmt Abschied

München – Sie hatten sich vorgenommen, das Herz des Meisterteams zusammenzuhalten, und wie die Dinge stehen, haben die Basketballer des FC Bayern mit diesem Vorhaben Erfolg. In Devin Booker gab der nächste Eckpfeiler der so erfolgreichen Vorsaison den Verantwortlichen um Sportchef Daniele Baiesi sein Ja-Wort. Der US-Center verlängerte seinen Vertrag bis Sommer 2019..

Und das war durchaus keine Selbstverständlichkeit. Denn nach den starken Auftritten vor allem im Eurocup, wo er in das Allstar-Team der Saison gewählt worden war, hatten sich zahlreiche Klubs über den gesamten Kontinent für die Dienste des 27-Jährigen interessiert. Doch am Ende gab neben der sportlichen Perspektive, mit einem gewachsenen Team in der Euroleague mitmischen zu dürfen auch der Wohlfühlfaktor den Ausschlag. Schon vor dem Wechsel in den Audi Dome 2016 hatte Booker ein besser dotiertes Angebot aus der Türkei ausgeschlagen weil dem nun dreifachen Familienvater München als stabileres und sichereres Umfeld erschien. Und das klingt bei dem Mann aus dem US-Bundesstaat South Carolina auch jetzt durch. „Ich bin sehr froh, wieder nach München zurückzukehren, wo wir uns sehr wohl fühlen“, sagte er.

Keine Zukunft mehr beim FC Bayern hat dagegen Maik Zirbes. Der Center-Koloss, der in knapp eineinhalb Jahren in München nur teilweise sein Potenzial abrufen konnte, wird seinen Vertrag nicht verlängern und kehrt zu Roter Stern Belgrad zurück. Für seine Position als Bookers Backup haben die Bayern ja bereits den Deutsch-Kroaten Leon Radosevic verpflichtet

Und sonst? In den letzten Tagen machte der Name von Petteri Koponen die Runde. Der finnische Aufbauspieler nahm kürzlich beim FC Barcelona Abschied. Ob der 30-Jährige tatsächlich für die Münchner zum ernsthaften Thema werden könnte, ist wohl vor allem eine Preisfrage.   Patrick Reichelt

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