Aktuelles in kürze

von Redaktion

Stich in Ruhmeshalle

Als sechster deutscher Tennisspieler wird Doppel-Olympiasieger Michael Stich (Foto) an diesem Samstag in Newport/Rhode Island in die Hall of Fame aufgenommen. Der 49-Jährige ist eigens dafür in die USA gereist. Bereits am Sonntagnachmittag wird er pünktlich zum Beginn des Rothenbaum-Turniers, bei dem er letztmals als Turnierdirektor fungiert, wieder in Hamburg zurückerwartet. „Mir ist diese Ehrung sehr wichtig, und ich freue mich darauf. Deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich dort persönlich anwesend bin“, sagte der Wimbledonsieger von 1991, der seinerzeit im Finale Boris Becker besiegte. Stich gewann 18 ATP-Turniere und kletterte 1993 in der Weltrangliste bis auf den zweiten Platz. Vor Stich waren bereits neben Becker, Steffi Graf, Gottfried von Cramm, Hilde Sperling und Hans Nüsslein in die Hall of Fame aufgenommen worden. Zusammen mit dem Hamburger Stich wird am Wochenende auch der Tschechin Helena Sukova diese Ehre zuteil.

Nach der tödlichen Messerattacke auf den kasachischen Läufer Denis Ten sind zwei mutmaßliche Angreifer festgenommen worden. Die Polizei habe einen Mann in Almaty gefasst und vernommen, teilte das Innenministerium des zentralasiatischen Landes Kasachstan am Freitag mit. Der Mann habe die Tat gestanden. Ein zweiter Verdächtiger sei nach einer groß angelegten Fahndung ebenfalls gefasst worden. Gegen beide werde wegen Mordes ermittelt, hieß es. Ten, der bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 Bronze gewonnen hatte, war am Donnerstag durch Messerstiche getötet worden.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wie die Zahl der Kandidaten für das Wahl-Finale um die Ausrichtung der Winterspiele 2026 begrenzen. „Wir wollen nicht zu viele Verlierer produzieren“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach am Freitag in Lausanne. Nach dem Rückzug von Sion und Graz/Schladming sind Stockholm, Turin/Mailand/Cortina d’Ampezzo, Erzurum, Calgary und Sapporo noch im Rennen. Der Ausrichter wird im kommenden Jahr in Mailand gewählt.

Leichtathletik-Weltpräsident Sebastian Coe und FIFA-Chef Gianni Infantino müssen weiter auf den Einzug ins Internationale Olympische Komitee warten. Wie IOC-Präsident Thomas Bach (Tauberbischofsheim) in Lausanne mitteilte, gehören die beiden Spitzenfunktionäre im Moment nicht zum Kreis der Kandidaten, die vom Exekutivkomitee letztlich für eine Aufnahme durch die IOC-Vollversammlung vorgeschlagen werden.

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