Der FC Bayern bestreitet an diesem Samstag (16 Uhr) im österreichischen Klagenfurt gegen den französischen Meister Paris Saint-Germain sein erstes Testspiel in der Saisonvorbereitung. Für Trainer Niko Kovac ist die Partie im Wörthersee Stadion die Premiere auf der Bayern-Bank. Beim Gegner ist seit diesem Sommer der Ex-Dortmunder Thomas Tuchel Cheftrainer. Die Partie in Kärnten wird im Rahmen des International Champions Cups ausgetragen. Auf beiden Seiten werden noch die WM-Teilnehmer fehlen. Das Münchner Team wird angeführt von Arjen Robben und Franck Ribéry. „Jeder möchte das Spiel sicherlich auch gewinnen. Aber ich weiß auch, dass wir nach drei Wochen Vorbereitung noch bei Weitem nicht dort sind, wo wir hinkommen wollen und auch hinkommen werden“, sagte Kovac. Schon am Montag treten die Bayern ihre einwöchige USA-Reise an. Die Münchner werden dort Spiele gegen Juventus Turin und Manchester City bestreiten.
Der Rekordtransfer des brasilianischen Nationaltorwarts Alisson von der AS Rom zum FC Liverpool ist perfekt. Nach Informationen der britischen Zeitung „Liverpool Echo“ hat der Klub von Trainer Jürgen Klopp rund 75 Millionen Euro für Alisson bezahlt. Der bislang teuerste Torwart der Welt war der Italiener Gianluigi Buffon, der 2001 für 53 Millionen Euro vom AC Parma zu Juventus Turin wechselte.
Der Transfer von Weltfußballer Cristiano Ronaldo beschert Juventus Turin goldene Geschäfte. Alle 29 300 Dauerkarten für das heimische „Allianz Stadium“ sind nach zwei Wochen bereits ausverkauft. 95 Prozent der Abonnements des vergangenen Jahres wurden gar erneuert, obwohl sie im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent teurer geworden waren. Damit verdient der Verein 30 Millionen Euro allein durch den Dauerkarten-Verkauf. Zudem setzte Juventus bereits 400 000 Ronaldo-Trikots ab. Laut vereinseigenen Prognosen sollen im Laufe des Jahres bis zu drei Millionen Trikots des portugiesischen Superstars verkauft werden. An der Mailänder Börse vollzog die Juve-Aktie nach dem Ronaldo-Transfer einen kräftigen Sprung nach oben.
Der AC Mailand wird nun doch nicht von der Europa League ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab am Freitag bekannt, dem Einspruch des Clubs gegen ein UEFA-Urteil stattgegeben zu haben. Die Mailänder hatten sich in der abgelaufenen Saison als Tabellensechster für die Europa League qualifiziert, waren aber von der UEFA wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay für ein Jahr von allen Europacup-Wettbewerben ausgeschlossen worden.