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von Redaktion

Die nächsten Enttäuschungen

Den deutschen Fechtern droht bei der WM in Wuxi/China die erste komplette WM ohne Medaille seit 1971 in Wien. Die hoffnungsvollen Säbelfechter scheiterten am ersten Entscheidungstag der Teamwettbewerbe nach großem Kampf mit 43:45 im Viertelfinale an Europameister und Vize-Weltmeister Ungarn. Die deutschen Degendamen verloren ebenfalls in der Runde der letzten Acht mit 36:45 gegen den Olympiazweiten China. „Wir sind sehr enttäuscht, dass beide Teams im Viertelfinale verloren haben. Wir waren in beiden Gefechten gegen Topteams auf Augenhöhe, haben aber am Ende den Sack nicht zumachen können“, sagte Sportdirektor Sven Ressel. Zudem scheiterten die Degenherren im Achtelfinale an Europameister Russland. Richard Schmidt (Offenbach), Stephan Rein (Heidenheim) sowie die beiden Leverkusener Lukas Bellmann und Marco Brinkmann unterlagen dem Olympiasiebten 34:38. Die praktisch letzte Medaillen-Chance hat Deutschland im Damenflorett: Anne Sauer, Leonie Ebert und Eva Hampel (alle Tauberbischofsheim) erreichten durch ein 45:21 gegen Hongkong das Viertelfinale und treffen heute auf Frankreich.

Der deutsche Vizemeister Eisbären Berlin hat den Sohn seines langjährigen Kapitäns Stefan Ustorf verpflichtet und mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 20 Jahre alte Stürmer Jake Ustorf werde in der kommenden Saison vorrangig in der DEL2 für die Lausitzer Füchse zum Einsatz kommen, teilte der Hauptstadtclub mit. Jake Ustorf trainierte bereits vorige Spielzeit über drei Monate mit dem DEL-Team der Eisbären. Zuvor lief er für die Alberta Junior Hockey League in der kanadischen Junioren-Liga AJHL auf.

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