Nach dem Deutschland-Achter und dem Vierer ohne Steuerfrau hat am Freitag lediglich Marie Louise Dräger im Leichtgewichts-Einer den Einzug ins EM-Finale geschafft. Die Luzern-Siegerin aus Schwerin zog als Zweite im Hoffnungslauf in den Kampf um die Medaillen bei den European Championships am Wochenende in Glasgow ein. Die anderen vier Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) scheiterten am zweiten Wettkampftag vorzeitig.
Wegen Verletzung der Anti-Doping-Regeln hat der russische Weltklasse-Hochspringer Danil Lyssenko, 21, sein Startrecht als neutraler Athlet wieder verloren. Der Weltverband IAAF begründete dies damit, dass der Hallenweltmeister nicht über die sogenannten Whereabouts informiert habe – über seine täglichen Aufenthaltsorte für mögliche Dopingtests in der Trainingsphase. Damit kann der WM-Zweite von 2017 auch nicht bei der EM in Berlin (6. bis 12. August) antreten. Dort sollten ursprüngliche 30 russische Sportler in einem Team neutraler Athleten starten. Lyssenko, der in dieser Saison schon 2,40 m (Weltjahresbestleistung) überquert hatte, galt als EM-Favorit.