von Redaktion

Arzt: „Lauda wird wieder der Alte sein“

Vier Tage nach der Lungentransplantation bei dem österreichischen Motorsport-Idol Niki Lauda haben seine Ärzte eine positive Zwischenbilanz gezogen. Bereits 24 Stunden nach der Operation am Donnerstag sei Lauda „bei vollem Bewusstsein“ gewesen, teilte das Allgemeine Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien gestern mit. Daher habe er nicht mehr künstlich beatmet werden müssen. „Seither kam es zu einer kontinuierlichen Verbesserung, alle Organe funktionieren gut“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Lauda muss nach Angaben seiner Ärzte aber noch Geduld haben. Der 69-Jährige solle noch einige Wochen lang im Krankenhaus bleiben. Der Chef der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie des AKH, Walter Klepetko, der an der Lungentransplantation beteiligt war, sagte der Zeitung „Österreich“, Lauda werde voraussichtlich „wieder der Alte sein“. „Er wird wieder fliegen, arbeiten, Sport treiben können wie zuvor“, prognostizierte der Mediziner.

Die Transplantation war nach Angaben des Krankenhauses durch eine „schwere Lungenerkrankung“ erforderlich geworden. Laut österreichischer Nachrichtenagentur APA hatte Lauda zunächst nur an einer Sommergrippe gelitten und sich scheinbar bereits auf dem Weg der Besserung befunden. Dann seien aber an seiner bereits vorgeschädigten Lunge große Probleme aufgetreten.

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