Aktuelles in kürze

von Redaktion

Dopfer angeschlagen

Fritz Dopfer hat wegen Problemen an den Adduktoren sein Gletschertraining abgebrochen und droht weitere Phasen der Vorbereitung auf die WM-Saison zu verpassen. Den 30-Jährigen vom SC Garmisch schmerzen tief gebeugte und im Riesenslalom typische Bewegungen in der Leistengegend, wie ein Verbandssprecher erklärte. Dopfer hatte mitgeteilt, sich wegen der Probleme konservativ und ohne Operation behandeln zu lassen. „Die Reha läuft bereits, wobei Geduld gefragt ist!“, schrieb er bei Facebook. Der Slalom-Vizeweltmeister von 2015 könne zwar weiterhin trainieren, etwa joggen oder Fahrrad fahren. Intensive Bewegungsmuster, die die Adduktoren betreffen, seien aber zu vermeiden, rieten ihm die Ärzte. Daher reiste er in der Vorwoche vorzeitig aus dem Trainingslager in Zermatt ab. Wie lange Dopfer ausfällt ist zunächst nicht vorherzusehen. Damit ist auch unklar, ob er Ende des Monats mit dem Technikteam ins Sommercamp nach Ushuaia/Argentinien fliegt.

Martin Smolinski hat in Güstrow den sechsten Deutschen Meistertitel gewonnen und führt nun alleine die ewige nationale Rangliste an. „Meine Erfahrung hat mir heute sicher geholfen. Ich habe mich sehr auf den Wettkampf konzentriert und wenn sich zwei streiten, dann freut sich halt der Dritte“, sagte der 33-jährige Oberbayer.

Pauline Schäfer war schon fast auf dem Weg zum Kurzurlaub ins heimische Saarland, der Kritik an ihrem Absturz bei den European Championships in Glasgow konnte sie aber nicht entgehen. Und ausgerechnet ihre Heimtrainerin Gabi Frehse setzte sich an die Spitze der Kritiker. „In konditioneller Hinsicht war Pauline nicht genug vorbereitet“, monierte die Chemnitzerin. Schon beim Podiumstraining hatte sich die Schwebebalken-Weltmeisterin schwach präsentiert. Am Sonntag folgte ein Absteiger, der die 21-Jährige die sicher geglaubte EM-Medaille kostete. Frehse, deren Kritik an Schäfer teilweise aber auch auf sie selbst zurückfällt, war nicht die Einzige, der das Auftreten der Sportsoldatin missfiel. Auch Wolfgang Willam, Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes, sieht Handlungsbedarf: „Zielstellung für Pauline war ganz klar eine Medaille. Wir müssen in der Trainingsarbeit einiges optimieren.“

Bundesligist medi Bayreuth hat den Amerikaner Adonis Thomas verpflichtet. Der 25-Jährige kommt von Banvit BK aus der türkischen Hafenstadt Bandirma nach Oberfranken, wo er einen Vertrag für eine Saison erhält. „Mit Adonis haben wir einen physischen und vielseitigen Flügelspieler verpflichtet, der uns die Athletik gibt, die wir auf dieser Position gesucht haben“, sagte Bayreuths Trainer Raoul Korner.

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