FUSSBAll in kürze

von Redaktion

Kroos trauert Ronaldo hinterher

Mittelfeldstar Toni Kroos, Deutschlands Fußballer des Jahres in Diensten von Real Madrid, sieht den Abgang von Cristiano Ronaldo als Herausforderung für seinen Verein. „50 Tore pro Saison sind nicht einfach zu übertragen. Cristiano war in den vergangenen Jahren ein wichtiger Baustein in unserem Team und mitentscheidend für unsere Erfolge“, sagte der Weltmeister von 2014 dem „kicker“. Der fünfmalige Weltfußballer schoss für die Madrider in 438 Pflichtspielen 450 Tore, ehe er diesen Sommer zu Juventus Turin wechselte. Kroos ist sich aber sicher, dass der Champions-League-Abosieger auch ohne Ronaldo eine gute Saison spielen wird. „Wir werden auch dieses Jahr wieder schwer zu schlagen sein“, tönte Kroos, 28.

Der aus der japanischen Nationalmannschaft zurückgetretene Star-Spieler Keisuke Honda, 32, ist zum australischen Meister Melbourne Victory gewechselt. Der Verein aus Down Under verpflichtete den Routinier ablösefrei vom mexikanischen Erstligisten CF Pachuca. „Melbourne Victory ist für mich der beste Verein in Australien. Ich werde den Klub zu Erfolgen führen, dieses Vertrauen habe ich“, sagte Honda, der für ein Jahr in Melbourne unterschrieb. Der mit vier Treffern bei Weltmeisterschaften erfolgreichste japanische Nationalspieler der Historie hatte nach dem unglücklichen Aus der blauen Samurai im Achtelfinale gegen Belgien (2:3) beim Turnier in Russland seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet.

Der VfL Wolfsburg hat den französischen Abwehrspieler Jerome Roussillon verpflichtet. Der 25-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2022. Roussillon kommt vom Erstligisten Montpellier und ist in Wolfsburg für die Linksverteidiger-Position vorgesehen. Zur Ablösesumme machte der Bundesligist keine Angaben. Laut Medien soll sie bei fünf Millionen Euro liegen. Roussillon trainierte gestern Nachmittag erstmals mit seiner neuen Mannschaft.

Russland will das Erbe seines WM-Turniers für die Förderung junger Talente nutzen. Laut der stellvertretenden Regierungschefin Olga Golodez prüft der Verband des WM-Gastgeberlandes, wie das Nachwuchstraining besser unterstützt werden kann. „Wir erwarten, dass sich die Zahl der Kinder in den Fußballschulen verdreifachen wird“, sagte Golodez in Moskau. Ministerpräsident Dmitri Medwedew habe ein Konzept für die weitere Verwendung der WM-Anlagen unterschrieben. Laut Statistik spielen drei Millionen Menschen in Russland Fußball. Da der Amateurbereich weniger in Vereinen organisiert ist als etwa in Deutschland, gehen Experten davon aus, dass die Zahl der Hobbykicker deutlich höher liegen dürfte.

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