Das deutsche Nationalteam trifft zum Auftakt der WM 2019 in der Slowakei auf Aufsteiger Großbritannien. Das wurde bei der gestrigen Präsentation des Spielplans bekannt. Überhaupt ist das Team von Bundestrainer Marco Sturm gleich von Beginn an gefragt. Nach dem Duell mit den Briten am 11.Mai tritt der Olympia-zweite zunächst gegen Dänemark, Frankreich und die Slowakei an. In den abschließenden Gruppenspielen warten dann die Topnationen Kanada, USA und Finnland.
Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) begrüßt den Vorschlag der japanischen Regierung, die Anzahl der barrierefreien Hotelzimmer im Land zu erhöhen. In Anbetracht der Paralympischen Spiele in Tokio 2020 hatte die Regierung angekündigt, mindestens ein Prozent aller Gästezimmer für Rollstuhlfahrer zugänglich machen zu wollen. Bisher verlangt der aktuelle Standard, dass Hotels mit 50 oder mehr Zimmern gerade einmal ein barrierefreies Zimmer zur Verfügung stellt. Unabhängig von der Gesamtzahl der Räumlichkeiten.
Das deutsche Team muss für die Weltmeisterschaften im Oktober in Budapest ausgerechnet um Titelverteidiger Frank Stäbler bangen. Der zweimalige Champion laboriert an Schmerzen in der Herzgegend und wird derzeit nach Angaben seines Managements in Stuttgart behandelt, weil zwei verschobene Rippen auf die Nervenbahnen im Herzbereich drücken. Ende der vergangenen Woche war Stäbler im Trainingslager im litauischen Vilnius ins Krankenhaus gebracht worden, konnte aber mittlerweile die Heimreise antreten.
Der italienische Profi Gianni Moscon ist nach seinem Angriff auf einen anderen Fahrer bei der Tour de France für fünf Wochen gesperrt worden. Wie der Weltverband UCI gestern bekannt gab, darf der Sky-Profi bis zum 12. September keine Rennen fahren. Die Jury hatte Moscon nach einer Video-Analyse der 15. Etappe von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen. Der 24-Jährige hatte kurz nach dem Start in Millau versucht, den Franzosen Elie Gesbert mit der Faust zu schlagen.
Lokalmatador Michal Kwiatkowski hat seine Gesamtführung nach der 5. Etappe der Polen-Rundfahrt über 152 km vom berühmten Salzbergwerk Wieliczka nach Bielsko-Biala ausgebaut. Wie schon am Vortag setzte sich der 28-Jährige vom Team Sky im Schlusssprint knapp gegen den Belgier Dylan Teuns (BMC) durch. Pascal Ackermann vom Raublinger Bora-hansgrohe-Team war als Vierter der beste Deutsche im Tagesklassement.