Weltmeister Benjamin Pavard hat am Mittwoch wieder das Training beim Bundesligisten VfB Stuttgart aufgenommen. Der 22 Jahre alte Franzose kehrte auf eigenen Wunsch früher als geplant aus seinem Urlaub zurück. „Ich muss mich ja noch bei meinen Mannschaftskameraden für ihr wunderbares Lied bedanken“, sagte Pavard. Vor dem WM-Viertelfinale gegen Uruguay (2:0) hatten die VfB-Profis ihrem Mitspieler in einer Videobotschaft viel Glück gewünscht und das von französischen Fans kreierte Pavard-Fan-Lied gesungen. Der Verteidiger ist seit der WM heiß begehrt. Wie der VfB bekannt gab, wird Pavard in den nächsten Tagen keine öffentliche Auftritte absolvieren, um sich rein auf den Spiel- und Trainingsbetrieb konzentrieren zu können.
Bayer Leverkusen plant in der Bundesliga langfristig mit Angreifer Joel Pohjanpalo. Am Mittwoch hat der Werksclub den ursprünglich bis 2019 gültigen Vertrag mit dem 23 Jahre alten Finnen vorzeitig bis Juni 2022 verlängert. In den kommenden Monaten steht Pohjanpalo dem Team von Cheftrainer Heiko Herrlich allerdings nicht zur Verfügung. Wegen einer Durchblutungsstörung im rechten Sprungbein ist er zunächst auf Unterarmgehstützen angewiesen, ehe die aktive Rehabilitationsphase beginnen soll. Bisher bestritt der finnische Nationalspieler 18 Bundesligaeinsätze für Bayer und erzielte sieben Treffer.
Max Kruse wird Werder Bremen als Kapitän in die neue Saison führen. Cheftrainer Florian Kohfeldt bestimmte den 30-Jährigen zum Nachfolger des zu RB Salzburg gewechselten Zlatko Junuzovic. „Max bringt für die Rolle die nötige Erfahrung mit, ist auf und neben dem Platz ein absoluter Leader und verkörpert diese Mentalität, mit einer gewissen Unbekümmertheit die absolute Leistungsbereitschaft auf den Platz zu bringen“, begründete Kohfeldt die Entscheidung für den in der Öffentlichkeit nicht immer unumstrittenen Angreifer.
Erfolgstrainer Michael Köllner will sich auch nach dem Aufstieg mit dem 1. FC Nürnberg in die Bundesliga seine Unabhängigkeit und Eigenheiten bewahren. „Ich weiß, wie Vereine ticken. Ich weiß, wie unruhig so ein Umfeld am Ende sein kann. Ich habe 46 Jahre lang auch ohne Profifußball eine hohe Lebensqualität gehabt. Wenn ich das Gefühl habe, dass diese beeinträchtigt wird, dann verändere ich etwas. Warum soll ich mich geißeln lassen?“, sagte Köllner.
Der Oberpfälzer möchte in der Öffentlichkeit unverstellt und auch mal unkonventionell bleiben. „Meine Pressekonferenzen haben einen etwas anderen Touch als die der anderen Trainer, zumindest erzählen mir das die Leute. Ich will das auch so beibehalten, auch wenn mir zum Teil davon abgeraten wird. Ich bleibe so wie ich bin, ich ändere das auch in der ersten Liga nicht“, versicherte Köllner.