Aktuelles in kürze

von Redaktion

Prokop tippt auf THW Kiel

Bundestrainer Christian Prokop tippt vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison auf den Rekordmeister THW Kiel. „Der THW Kiel hat in meinen Augen die stärkste Mannschaft zusammen“, sagte Prokop: „Bleiben Sie hungrig nach Erfolg und von langwierigen Verletzungen verschont, sind sie der Titelkandidat.“ Kiel hatte die Meisterschaft zuletzt drei Mal hintereinander verpasst. In der vergangenen Saison holte sich die SG Flensburg-Handewitt die Schale, der THW wurde abgeschlagen Fünfter. Die Bundesliga startet morgen traditionell mit dem Supercup in die neue Spielzeit. Der Meister Flensburg trifft in Düsseldorf auf den Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen. Die 53. Erstliga-Saison beginnt dann mit den ersten Partien am Donnerstag.

Stephan Jäger (277) hat das mit sechs Millionen Dollar dotierte PGA-Turnier in Greensboro/North Carolina auf dem 70. Platz beendet. Mit diesem Ergebnis verfehlte der in den USA lebende Münchner die angestrebte Top-125- Platzierung in der Saison-Rangliste und damit die automatische Spielberechtigung für die nächste Saison. Nun muss Jäger versuchen, sich in den Final-Turnieren der zweitklassigen Web.com-Tour die Tourkarte für die PGA-Tour wieder zu holen. Den Turniersieg sicherte sich Brandt Snedeker (USA/37). Für seinen neunten Erfolg auf der US-Tour kassierte Snedeker ein Preisgeld von rund einer Million Dollar. Bereits zum Auftakt des Turniers hatte er auf dem Par-70-Kurs mit einer Traumrunde von 59 Schlägen für Aufsehen gesorgt. Snedeker ist erst der zehnte Spieler, dem auf der US-Tour eine Runde von weniger als 60 Schlägen gelang.

Vier japanische Basketball-Spieler haben bei den Asienspielen für einen Skandal gesorgt. Die Athleten waren in der vergangenen Woche mit ihren Nationaltrikots im Rotlichtbezirk der indonesischen Hauptstadt Jakarta unterwegs gewesen und hatten sich angeblich mit Prostituierten vergnügt. Das Japanische Olympische Komitee (JOC) schickte die Sportler umgehend nach Hause. Er fühle sich „beschämt“, sagte Yasuhiro Yamashita, Chef de Mission der japanischen Mannschaft. Man werde den Athleten künftig noch klarere Richtlinien vorgeben. Japans Basketball-Chef Yuko Mitsuya entschuldigte sich für „diesen bedauerlichen Vorfall bei der japanischen Öffentlichkeit, dem JOC und allen, die den Basketball unterstützen“.

Artikel 1 von 11