Aktuelles in kürze

von Redaktion

Hohe Erwartungen für EM in Berlin

Mehr als 20 000 Besucher erwarten die Organisatoren bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Behinderten in Berlin. „Ich habe hohe Erwartungen an die Veranstaltung“, sagte Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees. Der Brasilianer stellte die bis Sonntag laufenden Titelkämpfe in eine Reihe mit der Leichtathletik-EM der Nicht-Behinderten und sprach von einem „fabelhaften Sportsommer in Berlin“. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark starten rund 600 Athleten, davon 40 aus Deutschland.

Paralympicssieger Niko Kappel haderte mit Silber, Lindy Ave nutzte dagegen gleich die erste Gelegenheit zu Gold: Die deutschen Para-Leichtathleten haben am ersten Tag der Heim-EM in Berlin sechs Medaillen gewonnen – doch nicht allen gefiel die Farbe des Edelmetalls. Kugelstoßer Kappel verpasste nicht nur den erhofften EM-Titeld, der 23-Jährige aus Sindelfingen verlor in der Startklasse F41 auch seinen rund zwei Monate alten Weltrekord. Deutlich zufriedener war Lindy Ave, die dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) das erste und einzige Gold des Tages bescherte. Die 20-Jährige aus Greifswald siegte in der Startklasse T38 in persönlicher Bestzeit von 1:04,12 Minuten über 400 Meter.

Denise Grahl (Rostock) hat zum Abschluss der Para-EM der Schwimmer in Dublin ihre dritte Goldmedaille geholt. Die 25-Jährige sicherte sich über 100 m Freistil den Titel, zuvor hatte sie bereits über 50 m Freistil und 50 m Schmetterling gewonnen.

Nach Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas (Großbritannien) hat auch der zweitplatzierte Tom Dumoulin seine Teilnahme an der Deutschland Tour angekündigt. „Für uns als deutsches Team ist es ein sehr wichtiges Rennen“, sagte der 27 Jahre alte Niederländer vom Rennstall Sunweb. „Wir haben viel Energie in die Entwicklung des Radsports in Deutschland investiert und die Rückkehr der Deutschland Tour in den Rennkalender trägt dazu bei.“ Neben Thomas und Dumoulin ist auch der Franzose Romain Bardet, Tour-Zweiter von 2016 und Dritter 2017, bei der Rundfahrt mit dabei.

Rundfahrtspezialist Rafal Majka (Polen) hat seinen Vertrag beim Raublinger Radprofi-Team Bora-hansgrohe bis 2020 verlängert. Bei der diesjährigen Tour de France blieb der 28-Jährige auf dem 19. Rang hinter den Erwartungen, im Vorjahr war er gestürzt und hatte aufgeben müssen. „Die letzten zwölf Monate waren alles andere als perfekt, aber ich bin in sehr guter Form“, sagte Majka, der bei der anstehenden Vuelta wieder in die Erfolgsspur finden will.

Artikel 7 von 11