Start ohne Gnabry

von Redaktion

Bayern-Neuzugang blickt über Tellerrand hinaus

München – Der Start morgen gegen seinen Ex-Club Hoffenheim käme noch zu früh, Serge Gnabry plagen Oberschenkelschmerzen. Dennoch ist der Neuzugang des FC Bayern zuversichtlich, dass er in den nächsten Tagen wieder voll belastbar sein wird, wie er der „tz“ versicherte: „Es ist nichts Größeres, ich falle nicht wochenlang aus.“

Mit seinen ersten Wochen in München ist der Jung-Nationalspieler sehr zufrieden, er saugt alles mit offenen Augen und Ohren auf. Gnabry darf man nicht unterschätzen, er blickt auch mal über den Tellerrand hinaus, wie sein Engagement für „Common Goal“ zeigt, bei der Fußball-Profis ein Prozent ihres Gehalts spenden. Auch Mats Hummels beteiligt sich. „Das ist eine Herzensangelegenheit für mich“, sagt Gnabry, „ein Hintergrund ist, dass mein Vater von der Elfenbeinküste aus Afrika kommt. Ich war schon vor Ort, es ist mir wichtig, zu wissen, wie das Leben dort ist. Ich will anderen Menschen helfen, etwas aufzubauen.“

Auch beim FC Bayern möchte er eine Stütze werden: „Ich hoffe, hier so lange wie möglich bleiben zu können.“ Das Wort „Umbruch“, das in München immer mehr die Runde macht, würde er dabei „nicht zu hoch hängen: Darüber machen Franck Ribery, Arjen Robben, Kingsley Coman und ich uns weniger Gedanken. Jeder sollte sich selbst treu bleiben, jeder schreibt seine eigene Geschichte.“ Die von Gnabry beginnt zwar nicht morgen gegen seinen Ex-Club, soll aber viele Kapitel bekommen.  awe

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