Der italienische Meister Elia Viviani hat die dritte Etappe der 73. Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Hamburg-Sieger setzte sich gestern nach 178,2 Kilometern von Mijas nach Alhaurin de la Torre im Massensprint vor seinem Landsmann Giacomo Nizzolo und dem Weltmeister aus der Slowakei, Peter Sagan, vom deutschen Bora-hansgrohe-Team durch. Viviani bescherte dem Quick-Step-Rennstall den 58. Saisonsieg. In der Gesamtwertung blieb alles beim Alten. Der Pole Michal Kwiatkowski (Sky) liegt weiter 14 Sekunden vor dem spanischen Altmeister Alejandro Valverde in Führung. Bora-Profi Emanuel Buchmann belegt als bester Deutscher den siebten Platz mit einem Rückstand von 32 Sekunden. Der Freiburger Simon Geschke ist 29.
Der WM-Dritte über 800 m, Kipyegon Bett aus Kenia, ist nach einem positiven Test auf das Blutdopingmittel EPO vorläufig suspendiert worden. Der 20-Jährige ist bereits der vierte kenianische Läufer, gegen den 2018 ein Doping-Verfahren eingeleitet wurde. Asbel Kiprop, 1500-m-Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin, wird ebenfalls EPO-Doping vorgeworfen. Zudem wurden die 10 000-m- Commonwealth-Siegerin Lucy Wangui und der Marathon-Sieger von Athen 2017, Samuel Kalalei, positiv getestet. Auch die Hindernis-Olympiasiegerin Ruth Jebet, die in Kenia geborenen ist und für Bahrain startet, ist des Missbrauchs von EPO überführt worden.
In Kenia wird Anfang September das erste von der Welt-Anti-Doping-Agentur anerkannte Doping-Kontrolllabor eröffnet. Standort der Einrichtung wird Nairobi sein. „Dieses Labor ist ein großer Fortschritt im Kampf gegen Doping in Afrika für die Athleten und sicher auch für den ganzen Sport“, sagte David Howman, Vorsitzender der Intergritätskommission AIU.