Der bayerische Rocky – das gefällt Schweinsteiger

von Redaktion

In der Welt zuhause, in Bayern daheim – diesen Eindruck vermittelte Bastian Schweinsteiger nun in München. Dass er ein Weltbürger mit bayerischen Wurzeln ist, bewies er wohl am nachhaltigsten beim Empfang des Ministerpräsidenten, als er den Verdienstorden erhielt. Als Markus Söder in seiner Laudatio Erinnerungen ans WM-Finale 2014 gegen Argentinien einbaute, nutzte der 34-Jährige das zu Beginn seiner Rede für eine charmante Pointe, die ihm viele Lacher bescherte: „Ich bin froh, dass Sie nicht noch mehr über die Argentinier gesagt haben – unser Präsident ist Argentinier.“ Nelson Rodriguez saß unter den 50 Gästen im Prinz-Carl-Palais, wenige Plätze neben den Bayern-Chefs Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß. „Ich möchte mich bei der Bayerischen Staatskanzlei und dem Ministerpräsidenten Söder bedanken“, sagte Rummenigge, „es war eine wunderbare Veranstaltung.“ Hoeneß blieb nicht nur das Bonmot von Schweinsteiger in Erinnerung. „Die kurzweilige Rede von Söder über Basti hat mir gut gefallen“, so der Präsident. Der Ministerpräsident hatte den Münchner Publikumsliebling mit dem Boxer Rocky verglichen, der auch einige Niederschläge kassiert habe, aber stets aufgestanden sei. Der bayerische Rocky, das habe Schweinsteiger gefallen, so Hoeneß nach einem Plausch mit seinem Ex-Spieler, „es war ihm eine Ehre, er ist ja sehr heimatverbunden“. Bayer zu sein, hatte der Wahl-Amerikaner gesagt, „ist ein Lebensgefühl“. Ein Weltbürger und ein fairer Sportsmann, der alles gibt: Für Bayern, Chicago Fire – ja, sogar für Argentinien.  awe

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