München – Gehört zu einem Neuaufbau der Nationalmannschaft nicht auch Mario Götze, der Siegtorschütze der WM 2014? Manche hatten ihn in Löws erstem Kader nach der WM erwartet. Vergebens.
„Er ist nicht abgeschrieben, selbstverständlich nicht“, versichert Joachim Löw, „er ist in einem guten Alter, und man weiß, dass er Qualitäten hat.“ Seine Vorgabe an den Mann, den er vor vier Jahren mit der Aufforderung „Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi“ ins WM-Endspiel gegen Argentinien geschickt hatte, lautet: „Er soll sich jetzt bei Dortmund zeigen, dann wird er mit Sicherheit wieder ein Thema.“ Zum Auftakt gegen Leipzig saß Mario Götze 90 Minuten auf der Bank. Löw wartet: „Die Qualität hat er, die Leistung wird entscheidend sein.“ gük