Salzburg – Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat die erstmalige Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League auch im elften Anlauf verpasst. Die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Rose kam im Playoff-Rückspiel gegen Serbiens Champion Roter Stern Belgrad am Mittwochabend nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Selbst eine 2:0-Führung reichte nicht. Beide Treffer für den Gastgeber erzielte Munas Dabbur (45. Minute/48./Foulelfmeter), El Fardou Ben Nabouhane (65./66.) sorgte mit seinem Doppelpack innerhalb von nur gut einer Minute für den Ausgleich. Im Hinspiel hatte es in der Vorwoche ein 0:0 gegeben.
Salzburg war in der ersten Halbzeit klar überlegen und belohnte sich mit dem Tor kurz vor der Pause. Nach einem Foul an Hannes Wolf erhöhte Dabbur mit einem sicher verwandelten Strafstoß. Der 28-malige serbische Meister Belgrad gab sich nach der vermeintlichen Vorentscheidung jedoch nicht auf, wurde immer mutiger und sicherte noch das verdiente Unentschieden. In der Schlussphase vergaben die Gastgeber noch mehrere aussichtsreiche Torchancen.
Während Salzburg auf dem Weg in die Königsklasse nach Niederlagen gegen unter anderem F91 Düdelingen (Luxemburg, 2012) und HNK Rijeka (Kroatien, 2017) erneut scheiterte, war Roter Stern im siebten Versuch zum ersten Mal erfolgreich. Die Teilnahme an der Champions League bringt nun ein Startgeld in Höhe von 15,25 Millionen Euro.
Glücklicher als für die Salzburger endete die letzte Qualifikationsrunde für den PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Die Niederländer, die bereits das Hinspiel bei BATE Borissow vor einer Woche mit 3:2 gewonnen hatten, besiegten gestern den weißrussischen Meister mit 3:0. Die Portugiesen, die im Hinspiel daheim nicht über ein 1:1 gegen PAOK Saloniki hinausgekommen waren, sorgten im zweiten Treffen in Griechenland schnell für klare Verhältnisse. Am Ende siegte Benfica souverän mit 4:1. dpa