Unterhaching – Im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Samstag 14 Uhr) gibt es für die SpVgg Unterhaching einen zusätzlichen positiven Schub: die unsägliche Baustelle verschwindet. Vor zwei Jahren musste die gesamte Osttribüne wegen statischer Probleme geschlossen werden. Dies drückte anfangs auf die Stimmung, fast ein Drittel des Stadions blieb damit leer. Auf 4200 Sitzplatzkarten hatte die SpVgg keinen Zugriff mehr.
Um die Wiederöffnung gab es lange Zeit hitzige Diskussionen zwischen dem Drittligisten und dem Gemeinderat. Bei der letzten Mitgliederversammlung kam es zum Eklat als sich Bürgermeister Wolfgang Panzer vom Hachinger Präsidium unter Druck gefühlt sah. Inzwischen kam es zu einem Kompromiss zwischen. So erklärte sich die SpVgg Unterhaching bereit auf eigene Kosten die Osttribüne zu renovieren und für die Besucher wieder zugänglich zu machen. Unter der Regie von Präsident Manfred Schwabl gingen die Bauarbeiten schnell über die Bühne.
Gegen Braunschweig wird zumindest die Hälfte der Sitzplätze wieder freigegeben. „Der TÜV hat jetzt der Wiedereröffnung der Tribüne zugestimmt, jetzt steht der gesamten Renovierung nichts mehr im Wege“, betont SpVgg-Vizepräsident Peter Wagstyl. Bis zum Derby am 25. September gegen den TSV 1860 soll die gesamte Osttribüne für die Besucher geöffnet werden. kik