FUSSBALL in kürze

von Redaktion

Leipzig erreicht EL

Bundesligist RB Leipzig hat mit viel Mühe die Gruppenphase der Europa League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick setzte sich gestern Abend im Playoff-Rückspiel gegen FK Sorja Luhansk in letzter Minute mit 3:2 (1:1) durch. Im Hinspiel in der Ukraine vor einer Woche hatten die Sachsen ein 0:0 geholt. Vor rund 18 000 Zuschauern markierten Nationalstürmer Timo Werner (7. Minute), Jean-Kevin Augustin (69.) und Emil Forsberg per Handelfmeter (90.) die Tore für den Gastgeber. Für die Ukrainer waren Rafael (35.) und Artem Gordijenko (48.) erfolgreich. Für die heutige Auslosung (13.00 Uhr/DAZN und uefa.com) hoffen die Leipziger nun auf Losglück, damit sie weiter kommen als in der Vorsaison. Da war RB im Viertelfinale am späteren Europa-League-Finalisten Olympique Marseille gescheitert. Aus deutscher Sicht sind noch Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen dabei.

Die UEFA berät über eine mögliche Einführung eines weiteren Europacup-Wettbewerbs unterhalb von Champions League und Europa League. Wie der Kontinentalverband mitteilte, befinden sich die Überlegungen aber noch in einem frühen Anfangsstadium. Ein neuer Wettbewerb wäre ein Entgegenkommen von UEFA-Chef Aleksander Ceferin an die kleineren der 55 nationalen Verbände. Sie könnten dann mehr Clubs auf internationaler Bühne spielen lassen. Ceferin will im Februar 2019 wiedergewählt werden. Die Initiative kann auch als Reaktion auf die umstrittenen FIFA-Pläne für ein neues Format der Club-WM und eine Global Nations League interpretiert werden. Diese werden trotz angeblicher Investorengelder von bis zu 25 Milliarden Dollar von der UEFA abgelehnt.

1899  Hoffenheim wird laut „kicker“ t Reiss Nelson vom FC  Arsenal für ein Jahr ausleihen. Die Leihgebühr für den 18 Jahre alten Offensivspieler liegt bei 500 000 Euro. Trainer Julian Nagelsmann zeigte sich von Nelson begeistert: „Reiss ist ein Spieler, der vergleichbar mit Serge Gnabry ist, was das Tempo angeht. Er kann sehr, sehr viel an der Murmel.“

Holger Osieck feiert heute seinen 70. Geburtstag. Der gebürtige Duisburger war beim WM-Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft 1990 in Italien Co-Trainer von Franz Beckenbauer. In der Bundesliga betreute er den VfL Bochum (1991/92). Nach Gastspielen bei Fenerbahce Istanbul und den Urawa Red Diamonds in Japan holte Osieck 1998 mit Kocaelispor in der Türkei den Pokal und damit seinen ersten Titel als Vereinscoach. Als Nationaltrainer Kanadas gewann er 2000 überraschend die CONCACAF-Meisterschaft. 2007 übernahm er zum zweiten Mal den Posten bei den Urawa Red Diamonds und wurde im selben Jahr asiatischer Champions-League-Sieger.

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