Burghausen – Nach dem Sprung an die Tabellenspitze der 3. Liga, mit dem 3:0-Heimsieg gegen Braunschweig, richtete der Trainer Claus Schromm der SpVgg den Blick gleich auf den bayerischen Totocup: „Ein Weiterkommen ist für uns alternativlos“. Es steht schließlich die Qualifikation für die DFB-Pokalrunde auf dem Spiel und da bringt die erste Runde bekanntlich runde 150 000 Euro. In der Vorsaison waren die Hachinger gegen den Regionalligisten Schweinfurt ausgeschieden und auch diesmal hing das Weiterkommen am seidenen Faden. In der regulären Spielzeit gab es beim Duell gegen den Viertligisten Wacker Burghausen keine Tore. Im Elfmeterschießen setzte sich der Drittligist 7:6 durch.
Beim Gastspiel in Burghausen überraschte Schromm mit einer runderneuerten Formation. Gegenüber der Galavorstellung gegen die Braunschweiger gab es gegen den aktuell Zweiten der bayerischen Regionalliga gleich acht Veränderungen. Aber auch die 1-B-Mannschaft startete furios und nach fünf Minute vergab Stefan Schimmer, der Ersatzmann von Torjäger Stephan Hain, die erste große Chance.
Doch dann verlor der Drittligist immer mehr den Faden und die Gastgeber, trainiert vom langjährigen 1860-Nachwuchschef Wolfgang Schellenberg, fanden besser in die Partie. Nach der pomadigen Vorstellung im ersten Abschnitt wechselte Schromm einige der in der 3. Liga spielbestimmende Akteure ein. So kam Torgarant Hain auf das Feld, und hatte in der 67. Minute gleich einen starken Auftritt. Seinen Direktschuss konnte Wacker-Torhüter Flückinger gerade noch parieren. In der Endphase öffneten sich die Schleusen, beide Teams hatten Großchancen. Aber es blieb bei der Nullnummer und die Elfmeter-Lotterie musste die Entscheidung bringen vor knapp 1200 Zuschauer bringen. Der Favorit durch, weil der -Nachwuchstorhüter der Spielvereinigung, Nico Mantl, einen Elfmeter von Wacker parieren konnten. Die Hachinger erreichten damit das Viertelfinale, das am 13. September ausgelost am 3. Oktober ausgetragen wird. Klaus Kirschne