Aktuelles in kürze

von Redaktion

Lisicki: Endlich Sieg

Erstmals seit fast sieben Monaten hat Sabine Lisicki einen Sieg auf der WTA-Tour gefeiert. Die Berlinerin setzte sich gestern im chinesischen Guangzhou gegen die frühere Topspielerin Vera Swonarewa aus Russland 6:4, 6:2 durch. Als nächstes trifft die 28 Jahre alte Lisicki bei dem mit rund 195 000 Euro dotierten Hartplatz-Turnier auf Julia Putinzewa aus Kasachstan, gegen die sie bislang zweimal verloren hat. Die frühere Wimbledon-Finalistin Lisicki wurde zuletzt von Verletzungen gebremst, erreicht seit langem nicht mehr ihre einstige Form und steht in der Weltrangliste nur auf Platz 227.

Russland hat dem ARD-Doping-Experten Hajo Seppelt erneut die Einreise verweigert. „Mir wurde von einer Visaagentur mitgeteilt, dass kein Visum für eine Einreise ausgestellt worden ist“, teilte Seppelt mit: „Eine Angabe von Gründen für die Ablehnung des Antrags durch die russische Botschaft gab es nicht. Ich gehe daher davon aus, weiter auf einer Liste unerwünschter Personen zu stehen.“ Bereits im Vorfeld der Fußball-WM war Seppelt das Visum verweigert worden. Hintergrund hierfür war offenbar die durch Seppelts Film „Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht“ ins Rollen gebrachte Aufdeckung des russischen Staatsdopingsystems.Als das Visum och erteilt qwurde, verzichtete Seppelt auf die Einreise.

Die japanische Stadt Sapporo hat nach einem Erdbeben mit mehr als 40 Toten eine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 verworfen. Stattdessen peile der Wintersportort nun die Spiele 2030 an, bestätigte das Internationale Olympische Komitee (IOC). Das IOC verstehe, dass sich die Region auf der nördlichen Insel Hokkaido nach dem Beben der Stärke 6,7 der vergangenen Woche zunächst um ihre Erholung kümmern wolle. Zugleich begrüßte das Komitee das weiterhin große Interesse Sapporos, Gastgeber künftiger Olympischer Spiele sein zu wollen, hieß es in der Mitteilung. Sapporo hatte 1972 die Winterspiele ausgerichtet.

Der brasilianische Volleyballer Vinicius Noronha (26) ist gestern Morgen tot in seiner Wohnung in der spanischen Stadt Teruel aufgefunden worden. Das teilte der CV Teruel mit. Über die Todesursache ist bislang nichts bekannt. Vinicius war am Morgen nicht beim Mannschaftstreffen erschienen und auch telefonisch nicht erreichbar, daraufhin forschte sein Verein nach.

Der Libero, der seit 2015 beim spanischen Triple-Sieger Teruel spielte, hatte erst im Mai seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. In der vergangenen Saison war Vinicius zum besten Spieler der Superliga auf seiner Position gewählt worden. Eine Autopsie soll nun Klarheit über die Todesursache bringen.

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