Fatih Terim ist für Galatasaray Istanbul das, was Jupp Heynckes für den FC Bayern ist. Der 64-jährige Türke, der im Winter einsprang, coacht den Club nun schon das vierte Mal. „Wenn mein Herzensverein mich ruft, dann kann ich nicht widerstehen. Für diesen Club lebt man, er ist eine Leidenschaft.“ Das klingt fast genauso wie die charmante Anekdote, wenn im Hause Heynckes der berühmte Cando zwei Mal bellt.
Im Sommer führte Terim Galatasaray nach zwei Jahren Pause wieder auf den Thron in der türkischen Meisterschaft. „Ich habe mit vielen Trainern gearbeitet, aber Terim ist der beste darin, dir Selbstvertrauen zu geben“, sagt der brasilianische Mittelfeldmann Fernando. Terim, der Heynckes vom Bosporus, hat offensichtlich ein ähnlich gutes Händchen in der Menschenführung wie Bayerns Vorzeigecoach. awe