von Redaktion

Löwen schlagen LöwenPremiere für den TSV 1860: Beim Gaudigerangel um den Titel des „Wiesn-Champions“ hatten es die Abgesandten der Drittligaprofis erstmals mit vereinsinterner Konkurrenz zu tun – den Futsal-Löwen, die sich ihren Startplatz beim Vierkampf im „Bussi Bussi Bavaria“ über die Crowdfounding-Plattform „Kam.on“ gesichert hatten. Förderer aller gestern anwesenden Sportler ist Hacker-Pschorr, was sich in der Auswahl der Disziplinen widerspiegelte: Bierfass anzapfen, Masskrüge tragen (im Bild Quirin Moll vom TSV 1860) und Herzerl malen. Brauerei-Chef Andreas Steinfatt staunte nicht schlecht über das hohe Niveau der anwesenden Sportler („Lauter Naturtalente“), die das Fass durch die Bank mit ein oder zwei Schlägen angezapft haben, worüber OB Dieter Reiter am Samstag nicht unfroh wäre. Am Ende setzten sich wie so häufig die deutschen Eishockey-Meister des EHC durch, dicht gefolgt von den 1860-Profis und Herrschings Volleyballern, die den Futsal-Löwen keinen Platz auf dem Stockerl ließen. „Mit Platz zwei können wir leben“, sagte 1860-Kapitän Felix Weber, der dasselbe Abschneiden auch am Ende der Drittligasaison begrüßen würde („Wäre toll!“). Sportlich fair bewerteten die internen Rivalen ihren 4. Platz („Waren ja das erste Mal dabei“), konnten sich aber eine kleine Spitze nicht verkneifen. „Auf dem Feld sind wir die besseren Löwen“, stichelte der Hallenkicker Andreas Antoniol: „Wir spielen nämlich jetzt schon in der 1. Liga.“ uli kellner Foto: Rauchensteiner

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