Aktuelles in kürze

von Redaktion

Europameisterin im Training ermordet?

Die spanische Golferin Celia Barquín ist in den USA allem Anschein nach einem Mord zum Opfer gefallen. Die Leiche der 22 Jahre alten Europameisterin aus der nördlichen Region Kantabrien sei am Montag auf dem Golfplatz „Coldwater Golf Links“ in der Stadt Ames im US-Bundesstaat Iowa entdeckt worden, teilte die örtliche Polizei mit. Barquín wurde wahrscheinlich während des Trainings angegriffen. Ein Verdächtiger – ebenfalls 22 Jahre alt – sei festgenommen worden. Die genauen Umstände der Tat waren noch unklar. Die junge Frau studierte Bauingenieurwesen an der Universität von Iowa, wo sie auch zur Studentin des Jahres gewählt worden war. Erst Ende Juli hatte sie in der Slowakei die Europameisterschaft der Damen bei den Amateurinnen gewonnen. Der spanische Golfverband zeigte sich geschockt.

Dem vermeintlichen K.o. folgte der schnelle Neustart: Italien wird sich nur noch mit Mailand und Cortina d’Ampezzo um die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben. Das teilte das Italienische Olympische Komitee (CONI) gestern Abend mit. Der „Dreizack“ mit Turin als drittem Co-Bewerber ist Geschichte. „Die Flamme der Hoffnung brennt weiter“, sagte CONI-Präsident Giovanni Malago nach einem Treffen mit Sportminister Giancarlo Giorgetti. Eine Delegation des CONI werde am Mittwoch zum Hauptsitz des Internationalen Olympische Komitees (IOC) nach Lausanne reisen, um die Bewerbung von Italiens Finanzmetropole Mailand mit Cortina, einem rund vier Autostunden entfernten Skigebiet in den nördlichen Dolomiten, zu präsentieren. Nur Stunden zuvor hatte die italienische Regierung ihre Unterstützung für die gemeinsame Kampagne von Mailand mit den früheren Olympia-Städten Cortina d’Ampezzo (1956) und Turin (2006) zurückgezogen. Die Voraussetzung für eine Kandidatur sei „nicht vorhanden“, hatte Giorgetti erklärt. Am 1. August hatte das CONI die gemeinsame Bewerbung der drei Städte bekannt gegeben. Bei dem „innovativen Projekt“ werde keine Stadt Spitzenkandidat sein, hatte es geheißen. Das stieß wohl nicht bei allen Beteiligten auf Gegenliebe. Zuletzt hatte der Mailänder Bürgermeister Giuseppe Sala gedrängt, dass die lombardische Metropole die Führungsrolle übernehmen solle. Dagegen hatte sich Turin heftig gewehrt. Mit dem Ausschluss von Turin erhoffe man sich bessere Chancen Der Gastgeber der Winterspiele in acht Jahren wird im September 2019 vom IOC gewählt. Die japanische Stadt Sapporo hatte am Montag seine Kandidatur zurückgezogen.. Zuletzt waren auch Österreich mit Graz/Schladming sowie die Schweiz mit Sion zurückgetreten. Neben der italienische Bewerbung sind noch Calgary (Kanada), Stockholm (Schweden) und Erzurum (Türkei) im Rennen.

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