FUSSBALL in kürze

von Redaktion

DFL eröffnet Büro in New York

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) treibt die Auslandsvermarktung der Bundesliga weiter voran und eröffnet hierfür am 16. Oktober eine Repräsentanz in New York. Die Außenstelle in den USA wird neben dem Büro in Singapur (seit 2012) die zweite internationale Vertretung der DFL sein. „Die USA sind der größte und wichtigste Sport- und Medienmarkt der Welt. Im Sinne unserer langfristigen Wachstumsperspektiven ist es vor diesem Hintergrund nur folgerichtig, wenn die DFL hier noch stärker als bisher vertreten ist“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert: „Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Strahlkraft der Bundesliga und ihrer Klubs weiter auszubauen.“

Hans-Joachim Watzke, 59, will auch in Zukunft keine Kampfansagen in Richtung München formulieren. „Wir sind 2011 Meister geworden, ohne eine Kampfansage an den FC Bayern. Das ist der einzige Weg“, sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in einem Interview der Funke-Mediengruppe: „Wenn du es schon vorher beschreist, haben die Bayern alle Warnsysteme hochgefahren. Und du musst sie erwischen, wenn sie sie gerade alle runtergefahren haben.“

Eintracht Frankfurt muss auch beim morgigen Auftakt in der Europa League (18.55 Uhr/DAZN) bei Olympique Marseille auf Ante Rebic verzichten. Einen Einsatz des Stürmers könne er „kategorisch ausschließen“, sagte Eintracht-Coach Adi Hütter: „Er ist auf einem guten Weg, aber momentan noch nicht in der Verfassung, in der er sein könnte und sein müsste.“ Aufgrund von Adduktorenproblemen ist Rebic, 24, in der Bundesliga noch ohne Saisoneinsatz. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er im WM-Finale mit Kroatien gegen Frankreich (2:4).

Kuriosum in der Kreisliga: Im Raum Kaiserslautern hat ein Schiedsrichter für die Premiere des Videobeweises in der B-Klasse gesorgt. Er nahm nach Ansicht des Handyvideos eines Fans einen Pfiff zurück und sorgte so für den 3:2-Sieg des SV Mölschbach gegen die SG Hochspeyer. „Es war wie in der Bundesliga“, sagte SG-Coach Dominic Heidrich der Lokalzeitung. Der Schiedsrichter habe das offizielle Zeichen gemacht – einen mit beiden Händen in die Luft gemalten Monitor. Dann sei zu einem Zuschauer gelaufen, um einen Blick auf dessen Smartphone zu werfen. Daraufhin habe er seine ursprüngliche Entscheidung, einen Ball Aus zu geben, korrigiert und stattdessen auf Tor für Mölschbach entschieden. Der Unparteiische bestritt hinterher allerdings, dass das Video ausschlaggebend gewesen sei – vielmehr habe er sich die „Spuren im Sand“ angeschaut. Hochspeyer hat sicherheitshalber Protest gegen die Spielwertung eingelegt.

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