München – Es war ja schon seit längerer Zeit ein offenes Geheimnis – seit gestern ist nun offiziell: Der Softwarekonzern SAP hat sich die Namensrechte an der geplanten Multifunktionsarena im Olympiapark gesichert. Welchen Namen die zukünftige Heimspielstätte des EHC Red Bull und der Basketballer des FC Bayern tatsächlich tragen wird, ist fürs erste noch unklar. Nach dem Ende des Architekten-Wettbewerbs zu Jahresbeginn, werden entsprechende Vorschläge gesammelt.
Klar ist damit aber immerhin auch: Der lange Zeit so komplizierte Weg für den Bau der Arena unter der Federführung des österreichischen Brausekonzerns Red Bull ist frei. Und die Sache soll mit Tempo über die Bühne gehen. Spätestens 2021 soll sie stehen, die hochmoderne Arena, die 11 500 Menschen Platz bieten wird.
Bayern-Präsident Uli Hoeneß schickt dem Projekt ja schon längere Zeit Lobeshymnen voraus. „Das wird eine Super-Halle auf dem modernsten technischen Standard“, sagte er schon im vergangenen Jahr. jetzt legte er nach: „München ist Stadt der Meister. Die neue Halle soll nun ebenfalls ein echtes Meisterwerk werden.“
Wobei Hoeneß’ Basketballer anders als der EHC zunächst nicht komplett in die neue Arena umziehen werden. Der Double-Sieger will den Audi Dome auch weiterhin nicht nur als Trainings- sondern auch als Spielstätte nutzen.
Im Zuge der Verhandlungen mit Red Bull hatte sich der FC Bayern das Namensrecht zusichern lassen. Ähnlich wie schon bei der Allianz Arena praktiziert, soll das Projekt nun schon zu Baubeginn seinen späteren Namen tragen. rp