Der DFB hat die vorzeitige und deshalb auch überraschende Vertragsverlängerung mit dem Sportartikelhersteller Adidas verteidigt und diese eigenen Aussagen zufolge auch „im Interesse aller Mitglieder“ getroffen. „Wir haben uns mit der Alternative, das Angebot abzulehnen, intensiv beschäftigt. Sie war für uns aber die schlechtere, die unsichere Variante“, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius dem Magazin Sponsors. Am 10. September hatte der DFB die Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2026 bekannt gegeben, das Angebot war laut Curtius zeitlich befristet. Der ursprüngliche Vertrag besaß noch bis 2022 Gültigkeit. Wegen der bevorstehenden Ausgaben für die DFB-Akademie und möglichen Nachzahlungen als Folge des WM-Skandals sieht Curtius den Ausrüstervertrag als „finanzielles Gegengewicht“.
Das Berliner Olympiastadion ist beim Spitzenspiel zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport-Player) ausverkauft. Laut Vereinsangaben werden „über 74 000 Zuschauer“ die Partie live verfolgen.