FUSSBAll in kürze

von Redaktion

Dopingverdacht

Italiens Ex-Nationalspieler Giuseppe Rossi muss sich wegen eines positiven Dopingtests von kommender Woche an vor dem Anti-Doping-Gericht verantworten. Das geht aus einer Mitteilung der Anti-Doping-Agentur Nado Italia hervor. Einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ zufolge fordern die Ankläger für den 31-Jährigen eine einjährige Sperre. Der Stürmer, der zuletzt beim Erstligisten CFC Genua gespielt hatte und derzeit keinen Vertrag hat, war am Ende der Saison im Mai positiv auf die Substanz Dorzolamid getestet worden, die in Augentropfen enthalten ist.

Eintracht Frankfurt muss um den Einsatz von Luca Torró und Marco Fabian im heutigen Bundesliga-Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach bangen. „Hinter beiden Spielern stehen Fragezeichen“, sagte Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter. Defensivspieler Torró laboriert seit dem Europa-League-Spiel bei Olympique Marseille an einer Entzündung des Schambeins. Fabian plagen Knieproblem. Dagegen wird der zuletzt rotgesperrte Jetro Willems in die Abwehr zurückkehren.

Isco von Real Madrid leidet unter einer Blinddarmentzündung und muss sich einer Operation unterziehen. Das gab der Verein gestern bekannt. Vermutlich muss der offensive Mittelfeldspieler nach der OP mehrere Wochen pausieren. . Spanische Medien spekulierten, dass er beim Clásico gegen den FC Barcelona am 28. Oktober dabei ist.

Regionalliga-Tabellenführer Waldhof Mannheim ist mit seiner Berufung gegen den Punktabzug infolge der Ausschreitungen im Relegationsspiel um den Aufstieg in die 3. Liga gescheitert. Das DFB-Bundesgericht bestätigte gestern in einer mündlichen Berufungsverhandlung die drei Punkte Abzug für die laufende Saison, reduzierte aber die Höhe der Geldstrafe. Statt 40 000 Euro müssen die Mannheimer nur noch 25 000 Euro bezahlen und dürfen einen Teil davon in Maßnahmen zur Sicherheit und Gewaltprävention investieren. Der Vorsprung auf Verfolger SSV Ulm 1846 betrüge dann noch drei statt bislang sechs Punkten. Der Club prüft nach Angaben seines Geschäftsführers Markus Kompp nun weitere juristische Schritte. Man werde das schriftliche Urteil abwarten und dann entscheiden, ob man noch eine weitere Runde gehe, sagte er.

Die Anzeichen für eine Reform des weltweiten Transfersystems verdichten sich. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete gestern erneut von Plänen der FIFA, die Anzahl der Leih-Spieler in den Vereinen zu beschränken, Solidaritätszahlungen auszuweiten und Spielerberater besser zu überwachen. Für die finale Entscheidungen ist das FIFA-Council zuständig, das Ende Oktober in Ruanda tagt.

Artikel 1 von 11