München – Als alle Fotos geschossen waren, kamen die guten Stücke in eine gepolsterte Tasche, die Tasche wurde in einen Schal gewickelt, das ganze Paket einer Mitarbeiterin anvertraut, die es wiederum an einen sicheren Ort brachte. Und am Abend, da kam der kostbare Inhalt zurück in den Tresor. Natalie Geisenberger hat schließlich hart dafür gearbeitet.
Vier olympische Goldmedaillen aus Sotschi und Pyeongchang hat sie gestern zum BMW-Sportstammtisch auf die Wiesn mitgebracht, dazu die bronzene, die sie 2010 in Vancouver gewann. Dass die Sport-Prominenz (die ehemaligen Olympiasieger Katarina Witt und Georg Hackl ebenso wie Geisenbergers Rodel-Teamkollege Felix Loch, Bobpilot Johannes Lochner oder zahlreiche DTM-Fahrer) sich für die neunte Auflage des Wiesn-Stelldicheins schick machte, war nicht ungewöhnlich. Aber die Miesbacherin war schon besonders üppig dekoriert. Auch für sie war der goldene Ausflug eine spezielle Erfahrung. Normal zeigt sie die Plaketten nur im Ensemble, wenn sie für Werbeaufnahmen oder Autogrammkarten posiert. mb