Volleyball
Die deutschen Volleyballerinnen haben zum Auftakt der zweiten Gruppenphase der WM in Japan ein Ausrufezeichen gesetzt und Mitfavorit Brasilien mit 3:2 (14:25, 19:25, 32:30, 25:19, 17:15) bezwungen. „Das passiert dir einmal in 100 Spielen, das war heute unser Tag. Die Mannschaft kann wirklich stolz auf sich sein. Wir haben eine Riesengeschlossenheit, das war eine super Teamleistung“, sagte Koslowski. Louisa Lippmann, die auch zu den besten Aufschlagspielerinnen bei der WM gehört, war mit 36 Punkten erneut Topscorerin der deutschen Mannschaft und verwandelte nach 2:28 Stunden den zweiten Matchball zum Sieg. Die 24-Jährige wird nach der WM zu Bisonte Florenz wechseln.
Tennis
Australian-Open-Siegerin Caroline Wozniacki (Dänemark) hat das WTA-Turnier in Peking gewonnen und ihren 30. Titel auf der Tour gefeiert. Die 28-Jährige setzte sich gegen die Lettin Anastasija Sevastova mit 6:3, 6:3 durch. Ihr Preisgeld: rund 1,3 Millionen Euro.
Nikolos Basilaschwili hat beim ATP-Turnier in Peking überraschend Juan Martin del Potro (Argentinien) bezwungen. Der 26-jährige Georgier setzte sich im Finale gegen den US-Open-Finalisten mit 6:4, 6:4 durch und kassierte ein Preisgeld von rund 636 000 Euro.
Der Russe Daniil Medwedew (22) hat das ATP-Turnier in Tokio gewonnen und seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr gefeiert. Medwedew, der sich über die Qualifikation in das Hauptfeld gespielt hatte, bezwang im Endspiel den US-Open-Halbfinalisten Kei Nishikori mit 6:2, 6:4. Der 22-Jährige erhielt eine Siegprämie von 333 360 Euro.
Leichtathletik
Großbritanniens Ausnahmeläufer Mo Farah hat den Chicago-Marathon gewonnen und mit 2:05:11 Stunden einen Europarekord aufgestellt. Der 35 Jahre alte Brite und viermalige Olympiasieger verbesserte gestern die von dem Norweger Sondre Moen im Dezember 2017 aufgestellte Bestmarke um 37 Sekunden. Für Farah war es erst der dritte Marathon seiner Karriere. Zweiter wurde in 2:05:24 Stunden der Mosinet Geremew aus Äthiopien vor Suguru Osako. Der Japaner stellte in 2:05:50 Stunden einen neuen nationalen Rekord auf und erhielt dafür von seinem Land eine Prämie von 100 Millionen Yen (879 350 Dollar). Bei den Frauen siegte die Kenianerin Brigid Kosgei in 2:18:35 Stunden, der siebtschnellsten jemals von einer Marathonläuferin erreichten Zeit.
Die Weitsprung-JuniorenWeltmeisterin Lea-Jasmin Riecke ist zur „Juniorsportlerin des Jahres 2018“ gewählt worden. Bei der Junioren-WM 2018 in Tampere hatte die Schülerin aus Magdeburg mit 6,51 Metern Gold gewonnen.