Es schien wieder alles zu passen mit Robert Lewandowi. Der Pole hatte nicht nur akzeptiert, dass er die Bayern nicht verlasssen darf, sondern auch versprochen, nun wieder voll motiviert zu sein. Einen kleinen Seitenhieb auf die Verantwortlichen hatte er sich zwar nicht verkneifen könenn, aber er tat, wofür er bezahlt wird in München. Er schoss wieder zuverlässig Tore: Im Supercup gleich drei, im DFB-Pokal, zum Auftakt der Champions League und in drei der ersten vier Bundesligaspielen jeweils eins. Dass seine persönliche Torflaute begann, als die Bayern aufhörten zu siegen, ist sicher kein Zufall. Das eine bedingt das andere. Zum einen bekommt Lewandowski kaum einmal mehr gute Zuspiele, weil, wie Mats Hummels feststellte, „sich bei uns viel zu viele Spieler in den ungefährlichen Räumen aufhalten“, und wenn der Ball dann doch einmal zum 30-Jährigen kommt und er auch dort steht, wo es gefährlich weden könnte, vergibt er. Gegen Gladbach spurtete er nach einem von zwei guten Münchner Angriffen mit dem Ball allein auf Yann Sommer zu – und schoss aus dreizehn Metern direkt in die Arme des gegenerischen Torhüters. es