Braunschweig – Ein bisschen Respekt haben die Basketballer des FC Bayern vor diesem Auswärtstrip nach Niedersachsen ja schon gehabt, der sich da zwischen die Euroleague-Duelle mit Anadolu Istanbul und Panathinaikos Athen gemogelt hatte. Am Ende blieb die Sorge unbegründet – die Bayern setzten sich bei den Braunschweiger Löwen mit 87:61 (38:28) durch.
Die letzten leisen Zweifel beseitigte das Team von Trainer Dejan Radonjic, der einmal mehr auf NBA-Einkauf Derrick Williams (Aufbautraining) verzichtete, nach dem Wechsel. „Wir haben sehr viel trainiert, physischer zu verteidigen. Aber wir sind ein bisschen träge rausgekommen“, sagte Braydon Hobbs.
Dass es besser wurde, dazu trug der US-Spielmacher auch selbst maßgeblich bei. Anders als zuletzt schickte Radonjic ihn schon früh und lange ins Rennen – Hobbs bedankte sich nicht zuletzt mit drei versenkten Dreiern. 15 Punkte standen für ihn letztlich zu Buche. „Ich wollte den Spielrhythmus verbessern“, sagte Hobbs, „das ist glaube ich nicht so schlecht gelungen.“
In der Schlussphase konnte sich Dejan Radonjic getrost leisten, sein Ensemble munter durchzurotieren. Es galt schließlich, Kräfte zu sparen. Immerhin sind die Bayern morgen ja schon wieder gefragt. Dann tritt Panathinaikos Athen als zweiter Euroleague-Gradmesser im Audi Dome an. rp