An Toni Kroos sollen sich die Kollegen nach dem Abschied der alten Anführer ausrichten wie Metallspäne nach einem Magneten, doch schon bei der WM hatte er keine Anziehungskraft. In seinen Analysen mault er oder gibt den Besserwisser, doch auch in Amsterdam war von der Führungskraft Kroos auf dem Platz nichts zu sehen. Er spielte tief, setzte aber keine Akzente nach vorne und ist auch nicht imstande, in der Arbeit gegen den Ball ein Zeichen zu setzen. Nach der Partie ging er ein paar Meter klatschend auf die Fans zu, machte dann aber abrupt kehrt und trollte sich. Alibi-Aktion, typisch für ihn. „Wir dürfen den Glauben nicht verlieren, dass unser Fußball nicht schlecht ist“, sagte er, „es werden wieder positive Zeiten passieren.“ Dafür muss man aber auch etwas tun. Und ein Anführer nicht nur halbherzig vorangehen. Foto: epa