IN KÜRZE

Pinot stark im Herbst

von Redaktion

Tennis

Novak Djokovic hat seine beeindruckende Siegesserie auch im 1001. Match auf der ATP-Tour fortgesetzt. Der Serbe ließ sich im Finale von Shanghai auch von Roger Federers Halbfinal-Bezwinger Borna Coric nicht beirren und setzte sich im Finale gegen den Kroaten mit 6:3, 6:4 durch. Zuvor hatte Djokovic Deutschlands Topspieler Alexander Zverev (Hamburg) beim 6:2, 6:1 die Grenzen aufgezeigt. Nach seinem Triumph in Wimbledon hat der 31-Jährige somit drei weitere Turniere gewonnen. In Shanghai feierte er als erster Spieler den vierten Erfolg, es war zudem sein 32. insgesamt bei einem Masters-Turnier. Insgesamt kommt Djokovic auf 72 Turniersiege.

Der Höhenflug von Andrea Petkovic beim WTA-Turnier in Linz endete erst im Halbfinale. Die 31-Jährige aus Darmstadt unterlag der russischen Qualifikantin Jekaterina Alexandrowa nach einem Einbruch im zweiten Satz mit 6:0, 4:6, 0:6 und verpasste den Einzug in ihr erstes Endspiel seit über dreieinhalb Jahren.

Golf

Auch im Alter von 61 Jahren sorgt Bernhard Langer für Superlative. Der zweimalige US-Masterssieger spielte beim Champions-Tour-Turnier in Cary/North Carolina auf den letzten zehn Löchern neun Birdies. „Ich glaube, dass ich so etwas noch nie geschafft habe“, sagte der Anhausener, der nach seiner 62er-Runde zum Start gemeinsam mit zwei Amerikanern in Führung gelegen hatte (das Endergebnis beim Druck dieser Ausgabe lag noch nicht vor).

Rad

Sam Bennett vom Raublinger Rennstall Bora-hansgrohe hat sich den Tagessieg auf der sechsten und letzten Etappe der Türkei-Rundfahrt gesichert. Der Ire, der seinen dritten Etappensieg feierte, setzte sich in Istanbul mit fünf Sekunden Vorsprung vor Eduard Prades durch, nachdem er einen Kilometer vor dem Ziel eine fulminante Attacke gestartet hatte. Dank der Zeitgutschrift für Platz zwei nahm der Spanier Prades dem Kasachen Alexej Luzenko noch das türkisfarbene Trikot als Gesamtsieger ab.

Der Franzose Thibaut Pinot, 28, hat die Lombardei-Rundfahrt gewonnen. Beim Herbstklassiker siegte er vor Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Italien) und hatte nur drei Tage nach seinem Erfolg beim Eintagesrennen Mailand-Turin erneut Grund zum Jubeln.

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