Garmisch-Partenkirchen – In zwei Spitzenvergleichen bewies der SC Riessersee Konkurrenzfähigkeit im vorderen Oberliga-Tabellendrittel. Dem imposanten 3:1-Erfolg bei den Starbulls Rosenheim folgte die Overtime-Niederlage gegen den Rangersten Peiting. Da scheiterte der SCR an seiner Chancenverwertung. „Das kommt im Laufe der Saison schon noch“, blieb Coach Toni Söderholm gefasst.
Neuzugang Mike Glemser, aus Dresden gekommen, markierte seine beiden ersten Treffer für den SCR, der in beiden Partien weitestgehend auf personelle Hilfe aus München verzichten musste. Zumindest unmittelbar. Denn die aus Salzburgs zweiter Garde entliehenen Justin Schütz, Dennis Lobach und Daniel Reichert sind auch Teil der Red-Bull-Strukturen. Das Trio lieferte beim Sieg in Rosenheim eine auffällig gute Leistung ab. Wobei diese Einschätzung für das gesamte Riesserseer Team galt. Neuzugang Martin Naenfeldt kam zum ersten Treffer, Kapitän Flori Vollmer nutzte einen Blueliner-Lapsus von Rosenheims Niki Meier.
Neuerlich konnte sich der SCR auf seinen Torhüter verlassen. Daniel Fießinger entpuppt sich immer mehr als Meister seines Fachs. „Die Torhüterleistung war sehr gut“, bestätigte Söderholm. Der Finne attestiert den in der Tabelle benachbarten Teams einen Routinevorsprung. Dafür hätten beim SCR „alle super gekämpft“. OLIVER RABUSER