Vom Tempo überfordert

von Redaktion

Starbulls mit Sorgen: Stürmer treffen nicht

Rosenheim – 2:1, 1:3, 1:2 – so lauteten die letzten drei Ergebnisse der Starbulls Rosenheim, und dass mit vier erzielten Toren in drei Spielen sogar ein Sieg gelang, ist die einzig positive Erkenntnis an der momentanen Sturmflaute.

Die Paradestürmer der Rosenheimer treffen nicht mehr oder kaum noch. Ein Vitezslav Bilek hat in den ersten drei Spielen starke sechs Treffer erzielt, doch seit vier Begegnungen steht bei ihm die Null. Der DEL-erfahrene Dusan Frosch führt zwar in der Scorerliste der Starbulls mit zehn Assists an, aber: Tore Fehlanzeige. Chase Witala hat zwar erst drei Spiele absolviert, aber auch er hat noch nicht getroffen. Da muss mehr kommen.

Bei der ersten Saisonniederlage gegen Riessersee sahen die über 3000 Zuschauer zwar ein interessantes und spannendes Spiel, das beide Trainer als Werbung für das Oberliga-Eishockey deklarierten, aber was aus Rosenheimer Sicht auffiel: Einige Starbulls-Akteure waren dem Tempo und den ständigen Attacken der jungen Garmischer nicht gewachsen. Und in Selb leisteten die Rosenheimer Aufbauarbeit für einen angeschlagenen Gegner. Jetzt ist ein Sieg beim Tabellenletzten Waldkraiburg Pflicht, denn danach warten im Heimspiel mit Spitzenreiter Peiting und beim Dritten Landshut zwei schwere Aufgaben auf die Truppe von Trainer Manuel Kofler. HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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