München – Für das Frauen-Team des FC Bayern geht es derzeit im gleichen Takt wie bei den Männern voran. In der Champions League ist zwar noch Pause, doch bereits morgen steht das nächste Bundesliga-Spiel an, der 1. FFC Frankfurt kommt zum Treffen der Top-Marken dieser Branche. Anpfiff auf dem Campus ist um 18.15 Uhr. Dauerkartenbesitzer für die Partien in der Allianz Arena haben freien Eintritt.
Die Münchnerinnen wollen gegen den mehrfachen Meister nach dem 1:1 gegen Potsdam am Sonntag schnell wieder voll punkten. Bei dem Remis hatte das Team von Trainer Thomas Wörle den Start völlig verschlafen und war schon nach drei Minuten in Rückstand geraten, hatte dann aber auch Pech, zwei klare Elfmeter verweigert bekommen zu haben. So blieb es nur bei einem Treffer durch Nicole Rolser.
„Wir sind mit jeder Minute besser ins Spiel gekommen, nur das zweite Tor hat gefehlt“, sagte der Coach. Mit der zweiten Halbzeit war er überaus zufrieden, zumal die Belastung der letzten Tage hoch und die Personalnot groß ist. Noch immer fehlen wichtige Stammkräfte wie Melanie Leupolz, Melanie Behringer, Simone Laudehr und Gina Lewandowski.
„Leider war das Glück nicht auf unserer Seite“, bedauerte Leonie Maier. Man habe sich „das Leben selbst schwer gemacht“, urteilte Kristin Demann, „nach dem 1:1 hatten wir das Spiel unter Kontrolle. Wir werden gegen Frankfurt nach diesem tollen Fight genau so weitermachen.“ Dominika Skorvankova, seit Wochen in konstant guter Form, meinte: „Jetzt müssen wir schnell regenerieren und nach vorne schauen. Frankfurt wird ein schweres Spiel.“ ANDREAS WERNER