International
Die Kontinental Hockey League (KHL) mit ihrem Kernland Russland macht keinen Hehl daraus, dass sie die National Hockey League (NHL) aus Nordamerika kopieren und eigentlich sogar übertreffen will. Wenn also die NHL einige Punktspiele auf einen externen Markt verlagert (zu Saisonbeginn gerne mal Schweden), zieht die KHL eben nach. Beglückt mit Eishockey aus der multikontinentalen KHL wurde der Standort Wien. Der hat selbst natürlich kein KHL-Team, also trug das benachbarte und der KHL zugehörige slowakische Slovan Brastislava zwei Spiele in der Erste Bank Arena aus. Es gastierten die beiden prominentesten russischen Teams, ZSKA Moskau und SKA St. Petersburg. Für Brastislava setzte es 0:9- und 0:7-Schlappen. Derweil traf im estischen Tallinn der finnische KHL-Vertreter Jokerit Helsinki auf Spartak Moskau und Severstal. Diese beiden spielten auch noch gegeneinander – wobei Nigel Dawes seinen 400. Scorerpunkt in der KHL fabrizierte. Dawes ist ein ehemaliger kanadischer NHL-Spieler, der seit 2011 in der KHL wirkt.
ZSKA Moskau, sportlich wiedererstarkt, will sich nun auch mit der NHL messen, es soll eine „Trans-Atlantic Challenge“ geben. Weltverbands-Präsident Rene Fasel trifft sich am Donnerstag mit NHL-Chef Gary Bettman. Das Thema KHL vs NHL steht auf der Agenda. gük