FUSSBALL IN KÜRZE

Sanktionen in China

von Redaktion

Hertha BSC hat mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auf die schweren Fan-Ausschreitungen vom vergangenen Samstag beim Tabellenführer Borussia Dortmund reagiert. Wie der Club mitteilte, ist das „Einbringen von Bannern, Spruchbändern, Blockfahnen und Doppelhaltern“ ins Olympiastadion ab sofort „bis auf Weiteres“ untersagt. Die Maßnahmen gelten sowohl für die Heim- als auch Auswärtsbereiche.

Neymar drohen bei seinem Korruptions- und Betrugsprozess in Spanien bis zu sechs Jahre Haft. Die mögliche Gefängnisstrafe geht aus einem Bericht des zuständigen Richters hervor. Neben dem 26-jährigen Brasilianer müssen sich seine Eltern, der FC Barcelona, Präsident Josep Maria Bartomeu sowie der frühere Clubchef Sandro Rosell verantworten. Auch der brasilianische Verein FC Santos und Ex-Präsident Odilio Rodrigues Filho sind angeklagt.

Die FIFA ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Der Weltverband verurteile jeden Versuch, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten in Organisationen durch gesetzwidrige Praktiken zu kompromittieren“, teilte ein Sprecher mit. Die FIFA sei besorgt, weil einige Informationen illegal entnommen worden seien. Welche Daten genau betroffen waren, ist Verschlusssache.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sein Werben für eine Ausweitung des Teilnehmerfelds bereits bei der WM 2022 fortgesetzt. „Wird es 2022 passieren? Wenn es möglich ist, warum nicht?“, sagte er. Die Aufstockung auf 48 Teams ist bisher erst für das Turnier 2026 in USA, Kanada und Mexiko vereinbart. Die Kataris haben sich aber bereits bereit erklärt, das Feld zu vergrößern – aber nur, wenn das Turnier weiter in den bisher acht geplanten Stadien stattfindet.

Der italienische Weltmeister Vincenzo Iaquinta ist im bislang größten Mafia-Prozess Norditaliens zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. „Sie haben mir hier das Leben ruiniert“, ohne dass er etwas getan habe und nur weil er aus Kalabrien stamme, schimpfte der ehemalige Stürmer von Juventus Turin außerhalb des Gerichts. Er habe nichts mit der Mafia zu tun, beteuerte er. Die Richter sahen es allerdings als erwiesen an, dass Iaquinta seinem Vater unerlaubterweise Waffen geliehen und damit die kalabrische ’Ndrangheta unterstützt hat.

Der Brasilianer Diego Tardelli (33) vom Erstligisten Shandong Luneng hat sich während der chinesischen Nationalhymne ins Gesicht gefasst und wurde ein Spiel gesperrt. Er hatte bei der Hymne nach unten geschaut und sich mit der Hand das Gesicht gerieben. „Tardellis Manieren waren nicht festlich, als die Nationalhymne gesunden wurde, was negative soziale Auswirkungen verursachte“, so der Verband.

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