Der konstante Königshofer

von Redaktion

Mit einem formstarken Torhüter tritt Haching in Zwickau an

Unterhaching – In der letzten Saison gewann die SpVgg Unterhaching mit 3:1 und 2:1 gegen den FSV Zwickau. Beim Gastspiel am Samstag bei den Sachsen erwartet Hachings Trainer Claus Schromm für sein Team eine echte Herausforderung: „Zwickau ist heimstark und kampfstark, aber wir wollen natürlich etwas mitnehmen.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem angeschlagenen Mittelfeld-Regisseur Lukas Hufnagel. Zuletzt kamen die Hachinger mit sechs Unentschieden in Serie nicht so recht vom Fleck, blieben aber zumindest unbesiegt. Garant für die Stabilität in der Defensive war meist Torhüter Lukas Königshöfer, der oftmals sogar Lob von den gegnerischen Trainer erhielt, wie im letzten Punktspiel bei der Nullnummer gegen den Karlsruher SC.

Mit der Verpflichtung des 29-jährigen haben die Hachinger offensichtlich das große Los gezogen, und der Torhüter fühlt sich offensichtlich sehr wohl: „Innerhalb der Truppe herrscht ein guter Geist.“ Und auch Schromm ist mehr als zufrieden mit seinem Schlussmann „Er ist für uns ein starker und zuverlässiger Rückhalt.“ In der letzten Saison musste sich Königshöfer noch mit Korbinian Müller (inzwischen beim FC St.Pauli) duellieren, jetzt ist er unumstritten die Nummer eins, vor den beiden Kollegen Nico Mantl (19) und Michael Gurski (39).

Der Österreicher stammt aus einer sportlichen Familie, sein Vater Roland war Rad-Weltmeister, seine Mutter Handball-Junioren-Nationalspielerin. Er selbst schaffte es immerhin in die österreichische U-21-Nationalmannschaft und gab 2011 sein Profidebut bei Rapid Wien. Über die Stationen Hallescher FC und Stuttgarter Kickers landete Königshöfer schließlich 2017 bei der SpVgg Unterhaching und hat in dieser Saison bisher 13 Gegentore in 13 Punktspielen hinnehmen müssen. Auch in Zwickau wird der Österreicher sicher wieder im Blickpunkt stehen und versuchen mitzuhelfen, dass nach zwei Monaten endlich wieder ein Sieg verbucht werden kann. KLAUS KIRSCHNER

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