Auch Markus Weinzierl findet mit dem VfB Stuttgart keinen Weg aus der sportlichen Krise. Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga verlor gegen Eintracht Frankfurt mit 0:3 (0:2) – und blieb damit am Freitagabend auch im dritten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer punkt- und torlos. Gegen eine phasenweise desolate VfB-Defensive sorgten Eintrachts Top-Stürmer Sébastien Haller (11. Minute), Ante Rebic (32./Foto) und Nicolai Müller (89.) für die Verlängerung der Frankfurter Erfolgsserie, die nun seit sieben Partien nicht verloren haben. Während die Mannschaft von Trainer Adi Hütter den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga hält und mindestens für eine Nacht auf dem dritten Tabellenplatz steht, bleiben die Schwaben nach dem dürftigen Auftritt vor 58 016 Zuschauern mit 24 Gegentoren Schlusslicht. Unter Weinzierl lautet das ernüchternde Torverhältnis 0:11.
Nach zuletzt sechs Pflichtspielen in Serie ohne Niederlage kamen die Frankfurter mit viel Selbstvertrauen – und zeigten das gegen den verunsicherten VfB auch von Beginn an. Das torhungrige Trio Rebic, Haller und Jovic stellte die anfällige Stuttgarter Defensive vor unlösbare Probleme. Erstmals standen die drei Stürmer gemeinsam in der Startelf und bestimmten das Offensivspiel. Der VfB tat sich im Spielaufbau sehr schwer und musste schon nach einer knappen halben Stunde die ersten Pfiffe der eigenen Fans ertragen. foto: DPA