Auf vielfältige Weise. Klassisch übers Internet, weil viele Podcasts eine Website betreiben oder die Tondokumente auf Youtube-Kanäle stellen. Am gängigsten ist es, Podcasts auf dem Smartphone zu hören. Manche sind auf Streaming-Plattformen wie Spotify, Soundcloud oder iTunes vertreten. Über Podcatcher-Programme (gibt es gratis in den App-Stores) kann man Podcasts abonnieren, neue Folgen landen automatisch auf dem Smartphone.
Im Sport geht das nach Interessenslage (Sportart, Verein). Eine komplette Übersicht der Fußballpodcasts findet man auf rasenfunk.de/fussballpodcasts. Zu den bereits bekannten zählen neben dem nun preisgekrönten Rasenfunk „Bohndesliga“, „Brennerpass“, „Drei90“, „Gut Sport Podcast“, „Auffe Ohren“ (über Dortmund), „Eintracht Frankfurt Podcast“, „Erfolgsfans“, „Miasanrot“ (über den FC Bayern), „Füchsletalk“ (SC Freiburg), „Deichstube“ und „Weserfunk“ (zu Werder Bremen), „Auf die Zirbelnuss“ (zum FC Augsburg). Vor zwei Jahren von der Deutschen Akademie für Fußballkultur ausgezeichnet wurde das „Textilvergehen“ über Union Berlin. Der TSV 1860 München wird bei „Löwenblau“ und „neun30“ beleuchtet.
Ein ausuferndes Angebot gibt es – Amerika halt – zu den Clubs der Major League Soccer. Wer verfolgen will, ob Bastian Schweinsteiger bei Chicago Fire bleibt, hat mehrere Podcast-Quellen: Chicago Fire Weekly, Fire Confidential Live, Fuego de mi Vida (alle auf Englisch).
Im Eishockey wurde der von Telekomsport betriebene wöchentliche Podcast „Die Eismeister“ mit Ex-Nationaltorwart Patrick Ehelechner und Christoph Fetzer eingestellt, Fetzer sendet weiter bei „Hockey Buddies“. Beachtung finden auch Eiszeit.fm (Schwerpunkt Adler Mannheim) und Hauptstadteishockey (Eisbären Berlin).
Ja, öffentlich-rechtliche Hörfunksender bieten einige ihrer Sportsendungen auch als Podcasts zum Nachhören an. B5 aktuell etwa sein Fitnessmagazin und der Deutschlandfunk seine sonntäglichen Sportgespräche und die Einzelbeiträge aus den großen Wochenend-Sendungen. gük