München – Manuel Neuer hat sich in der „tz“ zur aktuellen Themen beim FC Bayern und der Nationalmannschaft geäußert. Der Münchner Kapitän über . . .
. . . die Arbeit von Trainer Niko Kovac:
„Er sagt offen und ehrlich, was er denkt. Das Menschliche kommt wirklich nicht zu kurz. Seine Offenheit, die er an den Tag legt und das ständige Verbessern wollen und nicht zufrieden zu sein. Das passt zum FC Bayern.
. . . über seine Verletzung, wegen der er fast ein Jahr pausieren musste:
„Im Kopf habe ich überhaupt keine Probleme. Ich habe keine Schmerzen, keine Beschwerden. Natürlich ist es so, dass einem ein Jahr lang die Abläufe fehlen.“
. . . über seinen Führungsstil:
„Auf Schalke war ich ja auch schon Kapitän. Von daher habe ich genug Erfahrung in dem Segment. Ich übernehme ohnehin gerne Verantwortung, weil das entscheidend ist für den Defensivverbund. Es ist einfach wichtig, dass man viel miteinander spricht. Dass jeder weiß, woran er ist.“
. . . über seine Rolle bei Bayern und dem Nationalteam in Krisenzeiten:
„Wir diskutieren mit offenem Visier, haben nichts, was wir hinterm Berg halten. Wir haben ja alle das gleiche Ziel. Dementsprechend offen muss man dafür sein, dass man sich verbessert und einem ehrlich ins Gesicht sagen kann, wo es langgeht, was die Ziele sind und wo man sich als Mannschaft verbessern muss, um erfolgreich Fußball zu spielen.“
. . . über die aufsehenerregende Pressekonferenz von Karl-Heinz-Rummenigge und Uli Hoeneß vor zwei Wochen:
„Es ist doch positiv, jemanden zu haben, der sich vor einen stellt, der die eigenen Spieler des Vereins schützt. Das ist kein unangenehmes Gefühl für die Spieler.“
… über seine Ziele:
„Meine Verletzung hat mir gezeigt, wie dankbar man sein muss, unseren Job ausüben zu dürfen. Ich weiß, welchen Spaß und welche Freude man haben kann, wenn man ein gutes Training absolvieren und schöne Spiele machen kann. Das ist meine größte Motivation.“