Zwickau – Beim Lieblingsgegner FSV Zwickau reichte es für die SpVgg Unterhaching diesmal „nur“ zu einem Unentschieden. Bisher hatte man alle acht Begegnungen gegen die Sachsen gewonnen, diesmal musste sich die Mannschaft von Trainer Claus Schromm mit einem 2:2 zufriedengeben. Aber es gab interessante Zahlen für die Statistiker: So sind die Hachinger auswärts weiter ungeschlagen und mit sieben Unentschieden in Serie stellte die Spielvereinigung den bisher von Wehen gehaltenen Remis-Rekord ein. Da immer noch Tuchfühlung zur Spitzengruppe besteht und der Abstand zur gefährlichen Region recht ordentlich ist, konnte Trainer Schromm mit der erneuten Punkteteilung gut leben: „Wenn es allerdings einen Sieger hätte geben müssen, dann wäre es Haching gewesen, denn wir hatten noch weitere gute Tormöglichkeiten“.
Da beim Gastspiel in Sachsen einige angeschlagene Akteure fehlten, rückten Max Dombrowka und Stefan Schimmer in die Anfangsformation. Haching startete forsch, geriet aber dann recht umstritten in Rückstand. Der Strafstoß für die Zwickauer in der 20. Minute war aus Sicht der Gäste völlig unberechtigt, aber Toni Wachsmuth nahm das Geschenk gerne an. „Es war sehr gut, dass die Mannschaft dann sofort wieder zurückgekommen ist“, freute sich Schromm über den postwendenden Ausgleich durch Stephan Hain
Im zweiten Abschnitt waren die Hachinger erneut etwas vom Pech verfolgt. So lenkte Dombrowka einen Weitschuss von Reinhardt, unhaltbar für Torhüter Lukas Königshöfer, zum 1:2-Rückstand ins eigene Tor ab. „Dann haben wir uns wieder befreit und sind zum verdienten Ausgleich gekommen“, meinte Schromm. Der Ex-Memminger Stefan Schimmer, letzte Saison nur ein Ersatzmann, bestätigte seinen Formanstieg. Der „Edeljoker“ erzielte mit seinem vierten Saisontreffer den Ausgleich (86.). So blieben die Hachinger auch im neunten Duell mit Zwickau ungeschlagen, reisten aber mit der Erkenntnis zurück, da wäre mehr drin gewesen als der neue Remis-Rekord. kik