IN KÜRZE

Zweite Karriere

von Redaktion

Volleyball

Die AlpenVolleys Haching sind zum ersten Mal in ihrer jungen Geschichte Tabellenführer der Bundesliga. In Innsbruck setzte sich das Team aus Tirol und Oberbayern mit 3:0 (26:24, 25:18, 25:22) gegen Bühl durch.

Motor

Nun ist es offiziell: Die Formel 1 feiert im April 2020 ihre Rennpremiere in Vietnam. Wie die Motorsport-Königsklasse gestern bekannt gab, wurde ein Vertrag über mehrere Jahre mit dem Veranstalter geschlossen. Gefahren wird auf einem Stadtkurs in Hanoi. Es ist die erste neue Strecke, die unter der Führung der US-Besitzer Liberty Media in den Rennkalender aufgenommen wird. 2020 soll auch noch ein Stadtrennen in Miami hinzukommen. Fix ist das aber noch nicht. Der Kurs in Hanoi wird 5,565 Kilometer lang sein und 22 Kurven haben. Es wird teilweise auf neuen Straßen, teilweise auf bereits bestehenden gefahren. Mitverantwortlich für das Design der Strecke ist der langjährige Formel-1-Kursarchitekt Hermann Tilke. Nach Monaco, Aserbaidschan und Singapur wird es der vierte Stadtkurs sein, auf dem die Formel 1 fährt.

Windsurfen

Wie gewonnen, so zerronnen. Nur genau eine Woche lang hielt Andy Laufers deutscher Geschwindigkeits-Rekord im Windsurfen. Am Dienstag vor einer Woche hatte der 48-jährige Herrschinger bei der bis 25. November dauernden Lüderitz Speed Challenge in Namibia mit 51,32 Knoten über eine Strecke von 500 Meter eine neue Bestmarke aufgestellt. Doch vorgestern musste er den Rekord schon wieder abgeben. Gunnar Asmussen (Flensburg) erwischte am Dienstag eine richtig steife Brise und verbesserte die nationale Topzeit nochmals auf 51,79 Knoten. Laufer nahm es sportlich: „Wenn ich es einem gönne, dann Gunnar. Er ist ja ein langjähriger Freund von mir. Ich habe schließlich mein Ziel, den Rekord einmal zu holen, erreicht.“ Und Laufer ist nun zuversichtlich, auch den Weltrekord brechen zu können. „Man sieht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn die Verhältnisse gut sind, fliege ich noch mal hin.“ Den Weltrekord hält der Franzose Antoine Albeau seit 2015 mit 53,27 Knoten.  mib

Skilanglauf

Die zweimalige estnische Olympiasiegerin Kristina Smigun-Vähi geht in die Politik. Die 41-Jährige kündigte an, bei den Parlamentswahlen in Estland im kommenden Frühjahr für die oppositionelle Reformpartei antreten zu wollen. „Ich möchte aufrichtig mein Bestes für Estland und für unsere Zukunft tun“, sagte Smigun-Vähi im estnischen Fernsehen. Die Estin hatte bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin die Goldmedaille im Verfolgungswettbewerb und über 10 Kilometer klassisch gewonnen. 2010 in Vancouver holte sie Silber über 10 Kilometer Freistil und hängte wenig später ihre Langlauf-Ski an den Nagel.

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